Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


ErfolgreicherSpendenaufruf

Neumarkt-St. Veit – „Ich war von dem Spendenaufruf in der Zeitung so gerührt, dass ich spontan 500 Euro spendete“, rief ein Leser am Sonntagnachmittag in unserer Zeitung an.

Er meinte die Spendensammlung für den beinamputierten 19-jährigen Oleg aus der Republik Moldau. Die höchst pflegebedürftige an ALS erkrankte Lilli Käsmeier aus Neumarkt-St. Veit hatte durch ihre Pflegerin von dem großen Unglück erfahren, das dem Jungen und der Familie in der Republik Moldau widerfahren war. Sie organisierte in ihrem total geschwächten Zustand zunächst per Internet und bald durch unsere Zeitung eine Spendenaktion, um mit einer Prothese und Zuschuss für Operationen das Leid zu lindern. Die Spenden gingen nach der Veröffentlichung spontan und reichlich auf dem Konto des Rotary Clubs ein. „Ich erhielt viele Briefe, meist von Älteren, die meine Initiative bewunderten und auch deshalb gerne spendeten“, erklärt Lilli Käsmeier. Aber fast alle wollen anonym bleiben. Es waren großartige Spender darunter. Unser anonymer Anrufer von Sonntag erzählte uns weiter: „Ich war gerade bei der Familie und habe Kaffee getrunken. Ich wollte diese Frau kennenlernen, die trotz ihrer eigenen völligen Hilflosigkeit die Größe aufbringt, anderen Menschen in großer Not zu helfen. Das ist ein einmaliges Erlebnis. Da fragte ich, wie viel Geld denn noch fehle. Diesen Betrag habe ich dann noch einmal gespendet.“ Diese Art der Hilfsbereitschaft rührt auch tief an Lilli Käsmeiers Gefühlen. „Es sind gerade die Menschen, die hohe Beträge spendeten, die anonym bleiben wollen. Der Orthopädie-Technikermeister Michael Reiter aus Prien, der die Prothese zum Selbstkostenpreis von knapp 10 000 Euro erstellt und anpasst, wird also demnächst dem glücklichen Oleg das Laufen mit Prothese lernen können.nz

Kommentare