Energieeffizienz: Niederbergkirchen will Möglichkeiten ausschöpfen

Energieeffizienz fängt bei der Gebäudedämmung an. Die Gemeinde Niederbergkirchen will Maßnahmen ausloten und ist dem Energieeffizienz-Netzwerk im Landkreis Mühldorf beigetreten.
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Energieeffizienz fängt bei der Gebäudedämmung an. Die Gemeinde Niederbergkirchen will Maßnahmen ausloten und ist dem Energieeffizienz-Netzwerk im Landkreis Mühldorf beigetreten.

Gemeinderat stimmt für Beitritt zum Netzwerk – gemeinsame Sache mit anderen Gemeinden der VG Rohrbach

Von Josef Enzinger

Niederbergkirchen – Über den Beitritt zum kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk im Landkreis Mühldorf diskutierte der Niederbergkirchener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. „Wir haben die Turnhalle auf LED umgerüstet und bereits ein Energie-Coaching mitgemacht“, informierte zunächst Bürgermeister Werner Biedermann (CSU/NBL) den Gemeinderat. Es wäre für ihn, basierend auf diese Erfahrung, weiterhin interessant, herauszufinden, wo weiteres Einsparungs-Potenzial vorhanden sei, warb Biedermann für den Beitritt in dieses Netzwerk. Einer der großen Vorteile dieses Netzwerkes ist der Erfahrungstausch, Synergieeffekte mit anderen Kommunen zu erzielen.

6000 Euro Kosten für drei Jahre

Dieses Netzwerk würde drei Jahre lang die Gemeinde begleiten, um ein dreistufiges Model umzusetzen: Das Herausarbeiten von Maßnahmen, das Eroieren von Fördermöglichkeiten und schließlich die Umsetzung. Bis zu 60 Prozent Förderung winken. Der Gemeinde würde der Beitritt pro Jahr 2000 Euro, auf drei Jahre verteilt also 6000 Euro kosten, wie Georg Wagenbauer, Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach erklärte. Bei einer Infoveranstaltung mit Vertretern der beiden anderen VG-Gemeinden Niedertaufkirchen und Erharting hätten sich auch diese an einen Beitritt interessiert gezeigt.

Rathaus als zentrales Thema in der VG Rohrbach

Zehn Projekte würden in den drei Gemeinden gefördert, wobei das Rathaus ein zentrales Thema spielen werden, verriet Biedermann. Schon beim Ideenaustausch zeigten sich die Räte kreativ. Eine Verbesserung des Pumpensystems und energetische Maßnahmen bei der Turnhalle, etwa bei den Fenstern und der Lüftung, brachte Christian Zenefels ins Spiel (CSU/NBL). Eine gemeinsame Nutzung der Heizung von Feuerwehrhaus oder Turnhalle wurde angeregt. „Am Ende wird die Relevanz geprüft. Die effektivste und letztlich auch finanzierbare Maßnahme wird zum Zug kommen“, verkündete Biedermann. Einstimmig waren die Räte für den Beitritt.

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