Elisabeth Dirnberger feiert ihren 90.Geburtstag

Gratulieren mit Abstand: (von links) Zweiter Bürgermeister Reinhard Winterer, die Jubilarin Elisabeth Dirnberger und Bürgermeister Alfred Lantenhammer.
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Gratulieren mit Abstand: (von links) Zweiter Bürgermeister Reinhard Winterer, die Jubilarin Elisabeth Dirnberger und Bürgermeister Alfred Lantenhammer.

Sie ist die gute Seele des „Einwang-Hofs“ in Augental

Schönberg –Bei guter Gesundheit konnte die Austragsbäuerin Elisabeth Dirnberger ihren 90. Geburtstag zelebrieren. Im Kreise ihrer Familie beging die Jubilarin ihren Ehrentag.

Für die Gemeinde Schönberg überbrachten die beiden Bürgermeister Alfred Lantenhammer und Reinhard Winterer die Glückwünsche.

Am 27. Oktober 1930 wurde sie als Elisabeth Grabinger auf dem „Einwang-Hof“ in Augental geboren. Mit einer Schwester und einem Bruder wuchs sie auf dem elterlichen Hof auf. Bereits während der Schulzeit, die in die Kriegs- und Nachkriegszeit fiel, lernte sie das Leben in der Landwirtschaft kennen. Bereits als Zwölfjährige musste sie vor der Schule Stallarbeit verrichten.

Am 22. Mai 1956 heiratete die Jubilarin den Bauernsohn Alois Dirnberger aus Ettiching in der Gemeinde Niederbergkirchen. Damit übernahm das junge Paar den elterlichen Hof der jungen Ehefrau. Der Ehe entstammten Sohn Alois und Tochter Lotte. Heute bereichern sechs Enkelkinder das Leben ihrer Oma. Einen besonderen Platz im Herzen von Elisabeth Dirnberger haben die beiden Urenkelinnen Franziska und Katharina, beide halten die „Uri-Oma“ fit. Ein tiefer Einschnitt im Leben der Jubilarin bedeutete der Tod ihres Gatten Alois, der im Jahr 1998 verstarb.

Noch im hohen Alter ist „Liese“ in das Zusammenleben der Familie Dirnberger auf dem „Einwang-Hof“ eingebunden. Die Hühner auf dem Hof werden täglich von ihr versorgt, auch bestimmte Gerichte kocht sie und bis heute leistet sie „Telefon-Dienst“, auch für Schwiegertochter Rita Dirnberger, die Gartenbäuerin.

Freude bereitet es der Jubilarin in der Zeitung oder im Heimatbuch zu lesen. Als Zeitzeugin der Kriegs- und Nachkriegszeit war sie am Entstehen des Heimatbuches beteiligt. Sie freue sich darauf, nach den Einschränkungen die Gottesdienste und die monatlichen Seniorentreffen besuchen zu können. ann

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