Elf und Eins bekommt 20 Prozent Zuschuss

Neumarkt-St. Veit – Zehn elektronische Schießstände sollen es am Ende sein, wenn die Elf-und-Eins-Schüzen aus Neumarkt-St.

Veit die Umbauarbeiten in ihrem Schützenheim erst einmal abgeschlossen haben. Für die Arbeiten haben sie einen Zuschuss bei der Stadt beantragt, den sowohl der Finanzausschuss als auch der Stadtrat bewilligt hat.

Denn mit der Modernisierung des Schießstandes alleine ist es aber nicht getan. Der Traditionsverein will den Boden erneuern und auch die Beleuchtung gemäß den Schießstandrichtlinien auf den neuesten Stand bringen. Zudem ist ein Anbau von zwei Fertiggaragen angedacht, die als Umkleideraum für die Schützen und als Materiallager dienen sollen.

Aufgrund brandschutzrechtlicher Vorschriften muss darüber hinaus eine separate Notausgangstür eingebaut werden.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben sind enorm. Laut Kostenschätzung belaufen sich die Ausgaben auf 79 150 Euro. Vom Bayerischen Sportschützenbund hat Elf und Eins einen Landeszuschuss in Höhe von 44 000 Euro beantragt. Die Verwaltung im Rathaus Schloss Adlstein empfiehlt seitens der Stadt einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent der tatsächlichen Kosten, gemäß der Schätzung allerdings höchstens 15 830 Euro.

Auf Nachfrage von Stadtrat Ludwig Spirkl (SPD)erläuterte Jugendreferentin Heike Perzlmeier, die auch Mitglied im Schützenverein ist, dass es aktuell circa 30 Jugendliche zwischen zehn und 27 Jahren seien, die als aktive Schützen ihrem Hobby nachgingen. Mit Hilfe eines sogenannten Lichtgewehrs sollen jüngere Altersgruppen an den Schießsport herangeführt werden. „Wir planen hier in die Zukunft, wollen zukünftig auch die Stadtmeisterschaften an einem Ort bündeln.“ Die Modernisierung des Schießstandes soll auch Zugpferd für Jugendliche sein.

Dem wollte sich der Stadtrat dann auch nicht entgegenstellen, einstimmig mit 19:0, befürwortete der Rat den 20-prozentigen Zuschuss, höchstens aber 15 830 Euro.

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