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Einen neuen Mittelpunkt geschaffen

Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger segnete den sogenannten Napoleonsflügel im Kloster St. Veit. Fotos je
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Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger segnete den sogenannten Napoleonsflügel im Kloster St. Veit. Fotos je

Es war ein steiniger Weg, doch die Mühen haben sich gelohnt: Mit der Renovierung des Napolenflügels in St. Veit ist das wohl schönste Pfarrhaus der Region entstanden.

"Ein Gebäude zum Arbeiten, zum Wohnen mit einem Hof zum Feiern", freute sich bei der Vesper am Samstag Pfarrer Franz Eisenmann. Weihbischof Dr. Haßlberger nahm die Segnung vor.

Neumarkt-St. Veit -"Ich habe mich oft gefragt wie es weiter geht, ob es überhaupt weiter geht. Umso mehr freue ich mich nun über das Ergebnis", verriet der Weihbischof eingangs der Vesper in der Stiftskirche von St. Veit. Dabei dankte er der Erzdiözese, die so viel Geld zur Verfügung gestellt habe, damit das denkmalgeschützte Gebäude einer sinnvollen und guten Nutzung zugeführt werden konnte. Letztendlich sei diese Sanierungsmaßnahme den Kirchensteuerzahlern zu verdanken, sagte Haßlberger, der zusammen mit Pastoralreferentin Marianna Scholz, Kaplan Bruno Bibinger und Pfarrer Franz Eisenmann an seiner Seite die feierliche Vesper zelebrierte. Im Anschluss daran segnete der Weihbischof den Klosterbereich, der für rund 4,7 Millionen Euro saniert worden war.

"Es war ein langer Weg und nicht so ganz unkompliziert", meinte Martin Gastberger vom Baureferat im Erzbistum München und Freising, bei seiner Rückschau auf die Baumaßnahme dieses "geschichtsträchtigen Bauwerkes". Es habe zwar seine Zeit gekostet, doch sämtliche Ängste konnten beseitigt werden, auch wenn schließlich die Kosten einen "für ein Pfarrhaus astronomischen Bereich" erreicht hätten. Im April 2011 habe der Vergabeausschuss der Baumaßnahme zugestimmt, nach knapp zweieinhalb Jahren Bauzeit strahle das Ergebnis nun "Geborgenheit und eine noble Festlichkeit aus", es vermittle ein "Willkommenseins-Gefühl. Der neue Mittelpunkt in kultureller und sozialer Hinsicht", sagte Gastberger.

"Ein Gebäude zum Arbeiten, zum Wohnen mit einem Hof zum Feiern", freute sich auch Pfarrer Franz Eisenmann über die gelungene Sanierung, für dessen Realisierung er auch die Hartnäckigkeit von Kirchenpfleger Lorenz Wastlhuber verantwortliche machte. "Es verging kaum ein Tag, an welchem Wastlhuber auf der Baustelle nicht nach dem Rechten gesehen hätte", dankte Eisenmann seinem Kirchenpfleger.

Bürgermeister Erwin Baumgartner sprach davon, dass die Leitung des Pfarrverbandes, die ihr Büro in das Erdgeschoss verlegt hat, "gesegnet sei", mit den altehrwürdigen Räumen. "Man hat eine gute, neue Nutzung gefunden, in zentraler und wunderbarer Lage". Stolz sei er "dafür Kirchensteuer bezahlt haben zu dürfen". Als Wandschmuck für die neuen Räumlichkeiten überreichte Baumgartner ein Wappen der Stadt auf Glas.

Herzlich willkommen hieß auch Karin Niedermeier, Leiterin deas Heimes St. Veit und der Wohngemeinschaft Ecksberg, ihre neuen Nachbarn. Wie es netter Brauch ist, tat sie dies mit einem Präsent, das Brot und Salz beinhaltete.

Nach dem offiziellen Teil der Segnung stellten sich die Planer den Fragen der Gäste, doch erst galt das Interesse den neuen Räumen, wovon sich die Teilnehmer an der Segnung einen ersten Eindruck machten. Wie gut sich der völlig neu konzipierte Förserhof zum Feiern eignet, davon konnten sich die Pfarrangehörigen dann gestern überzeugen. Beim Pfarrfest genossen die Besucher nicht nur das wunderschöne Flair inmitten der alten Mauern. Viele nutzten auch gestern die Möglichkeit die neuen Räume zu besichtigen.

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