Einbahnregelung in Hörbering

Eine weitere Gefahrenstelle in Hörbering wird entschärft. Der Bau- und Umweltausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Verbindung von der Kreisstraße MÜ36 zum Ortskern nahe der Kirche zur Einbahnstraße zu machen.

Hörbering - Bisher war es möglich, sie in beiden Richtungen zu befahren, also auch von Hörbering kommend auf die Kreisstraße abzubiegen. "Die Stelle ist wirklich unübersichtlich und gefährlich", sagte Bürgermeister Erwin Baumgartner.

An der Stelle der Ein- beziehungsweise Ausfahrt macht die MÜ36 einen Knick, so dass man nur schlecht einsehen kann, zudem geht es an beiden Seiten der Einfahrt bergan. Jetzt seien Stimmen aus der Bevölkerung laut geworden, ob man dort nicht etwas ändern könnte.

Nach Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr habe man die Einbahn-Lösung für die beste Methode gehalten. "Mich beschäftigt diese Stelle schon lange", sagte Michael Asbeck (UWG). "Der Verkehr nimmt immer weiter zu. Dort wird schnell gefahren und hinzu kommt, dass es so unübersichtlich ist. Ich finde den Vorschlag gut. Die Sicherheit muss an erster Stelle stehen."

Ein wenig Kopfzerbrechen bereitete lediglich das eine Wohnhaus, das direkt an der Verbindungsstraße liegt. Den Anwohnern soll es auch weiterhin möglich sein, die Straße auf der Länge ihres Grundstücks in beiden Richtungen zu befahren. "Denen müssen wir die Zufahrt zu ihrem Haus schon offen halten", betonte Baumgartner. Erst nach der Grundstücksgrenze soll daher das Einfahrt-Verboten-Schild aufgestellt werden. alx

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