Drei Jahre lang die Egglkofener im Glauben gefestigt

Ein großer Festtag
              in der Pfarrei war die Restaurierung der Heilig-Kreuz-Kapelle, als auch hohe Würdenträger anwesend waren.Jaensch
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Ein großer Festtag in der Pfarrei war die Restaurierung der Heilig-Kreuz-Kapelle, als auch hohe Würdenträger anwesend waren.Jaensch

Egglkofen – Im September 2017 empfingen die Angehörigen der Egglkofener Pfarreien mit den Vereinen und Chören den Benediktinerpater Marian Leibl als Nachfolger von Pater Paul Gnalian, als neuen Ortsgeistlichen.

Sein Abschied nach drei Jahren fiel bedeutend stiller aus, was an den herrschenden Coronakrise liegt. Der sehr beliebte Pfarrer der drei Pfarreien hielt am Sonntag seinen letzten Gottesdienst in der Kirche Maria Himmelfahrt.

Gutes Betriebsklima in Egglkofen

Der aus Kallmütz-Duggendorf stammende Geistliche Marian Leibl sagte damals zur Begrüßung, dass er sich darauf freue, den Egglkofenern den Glauben nahezu- bringen und sie darin zu festigen. Das hat offenbar funktioniert. Denn nach drei Jahren in der nördlichsten Gemeinde des Landkreises Mühldorf stellt der Pater fest, dass die Eggl kofener Christen auch mit ihm gut zusammengearbeitet hätten – so wie sie es zuvor mit den indischen Benediktinerpatern Paul I. und Paul II. erfolgreich gemacht hätten.

Pater Marian blickt zufrieden zurück: „Dankbar bin ich für die herzliche Aufnahme und die vielfache Unterstützung durch die einzelnen Gremien und den verantwortlichen Personen in der Pfarrseelsorge“, sagt er über das „Betriebsklima“.

Zur Pfarrei Egglkofen gehört auch die Expositur Wiesbach mit Frauenhaselbach, die mit den anderen Ortsteilen in die Seelsorgearbeit in ausgewogener Einbindung lebt. Diese zu erhalten sei ihm sehr wichtig, betont Leibl, wenn er nun auf die vergangenen drei Jahre zurückblickt. Es sei ihm wichtig gewesen, diese Atmosphäre der gegenseitigen Unterstützung und des Miteinanders zu erhalten. Dies sei nicht zuletzt deswegen gelungen, weil er sich auf den engagierten Einsatz vieler Ehrenamtlicher verlassen konnte. Er fand die Arbeit der Helfer wohltuend in der Kinderpastoral bei Familiengottesdiensten, Kinderbibeltagen oder den pfarrlichen Musik- und Gesangsgruppen. Festliche Gottesdienste, Maiandachten oder Adventsfeiern wurden gerne von kirchlichen Gruppierungen und den Hofmarkmusikanten umrahmt.

Der Nachfolger heißtMarkus Hochheimer

„Allen Gruppenleitern, bis hin zu den Kirchenchören mit den engagierten Organisten, den Mesnern in den einzelnen Kirchen, wie auch der Kirchenverwaltungen mit den Kirchenpflegern und dem Pfarrgemeinderat sei dafür herzlich gedankt“, schreibt der Pater zum Abschied und in seine Erinnerungen.

Froh ist Pater Marian, weil er noch das institutionelle Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen erstellen konnte. Mit der Sanierung des Friedhofs waren alle zufrieden. Die „Wiederbelebung“ der Heilig-Kreuz-Kapelle mit Sanierung der Familiengruft beschreibt er als „großes Fest“, bei dem die gute Zusammenarbeit mit Pfarrgemeinde und Schlossfamilie offenbart worden sei. Die „offene Tür im Schloss“ damals stehe dafür, dass die Schlossherren gut mit der Gemeinde zusammenarbeiten würden.

Seine Zusage zum Weggehen fiel dem erfahrenen Geistlichen leichter, als er erfuhr, dass bereits ein Nachfolger, Pfarrer Markus Hochheimer, zum 1. September seine Nachfolge antreten werde. Seinen ersten Gottesdienst wird der neue Pfarrer am 18. August in Egglkofen zelebrieren.

Zum Maibaumaufstellen in Egglkofen gehört auch die Segnung aller Fahrzeuge, woran Pater Marian eine besondere Freude hatte.
Pater Marian Leibl in seinem Garten der Pfarrei Egglkofen. Seine Nachfolge wird Pfarrer Markus Hochheimer zum 1. September antreten.

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