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Entscheidung vertagt

Dorfladen in Niederbergkirchen: Suche nach anderem Standort nach Kritik von Bürgern

Michaela Obermeier-Lohner will sich um die Nahversorgung in Niederbergkirchen kümmern. In der Ortsmitte soll ein Automat die Bevölkerung mit Lebensmittels des täglichen Bedarfs versorgen. Das letzte Wort dazu hat der Gemeinderat.
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Michaela Obermeier-Lohner will sich um die Nahversorgung in Niederbergkirchen kümmern. In der Ortsmitte soll ein Automat die Bevölkerung mit Lebensmittels des täglichen Bedarfs versorgen. Das letzte Wort dazu hat der Gemeinderat.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Das Interesse war groß an der jüngsten Niederbergkirchener Gemeinderatssitzung, in der unter anderem über einen möglichen Standort eines Dorfladens von Michaela Obermeier-Lohner abgestimmt werden sollte. Doch dazu kam es nicht.

Niederbergkirchen – Schon im Vorfeld waren Stimmen laut geworden, die sich gegen einen möglichen Standort an der Mehrzweckhalle ausgesprochen hatten. Der Gemeinderat hat daraufhin eine Standortentscheidung vertagt.

Dinge des täglichen Bedarfs aus dem Automaten

Wie Bürgermeister Werner Biedermann auf Nachfrage mitteilt, habe man sich schon im Vorfeld der Sitzung mit möglichen Standorten für einen kleinen Dorfladen beschäftigt. Die Unternehmerin Michaela Obermeier-Lohner hatte die Idee des Verkaufs von regionalen Produkten aufgegriffen.

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Sie hatte signalisiert, dass sie dafür eine Hütte von der Größe sieben auf drei Metern aufstellen möchte, damit sich Niederbergkirchener Bürger über einen Automaten mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgen könnten.

Dorfplatz wäre auch eine Alternative

Biedermann sagt, dass man Parkplätze auf Pfarrgrund ins Auge gefasst hatte. Auch der Dorfplatz, dort, wo die letzte Dorfkramerin, die „Kögl Resi“, bis vor sechs Jahren noch ihren Laden führte, sei diskutiert worden.

Aber dort sei Chaos vorprogrammiert, wenn auch der Schützenwirt wieder öffnen darf und Parkplätze Mangelware würden, befürchtet Biedermann. Deshalb sei letztendlich der Standort an der Mehrzweckhalle in die engere Wahl gekommen.

Schon die Glascontainern sind den Anliegern ein Dorn im Auge

Dies allerdings sei auf Kritik von Anliegern gestoßen, zumal in der Vergangenheit auch schon die Glascontainer immer wieder für Aufregung gesorgt hätten, weil zu Unzeiten Flaschen eingeworfen würden, erklärt Biedermann.

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„Möglich wäre es, den Verkauf am Dorfladen zeitlich einzuschränken, damit in den Nachtzeiten zumindest Ruhe wäre“, schlägt Biedermann vor. Ihm sei sehr wohl bewusst, dass der Laden zum nächtlichen Treffpunkt werden könnte, weil auch der Verkauf von Bier geplant sei.

Bürger können sich bis zum 7. Mai äußern

Aber ohne die Bürger mit ins Boot zu holen, wollte der Rat dann ohnehin eine Entscheidung treffen. Bis zum 7. Mai haben die Niederbergkirchener die Möglichkeit, ihre Bedenken oder auch Anregungen zu äußern. Auf deren Grundlage will der Rat dann entscheiden, wenn er zur nächsten Sitzung am 17. Mai zusammenkommt.

Berichte aus Niederbergkirchen lesen Sie auch auf unserer Themenseite.

„Wir werden auch die Kirche noch einmal ansprechen bei der Standortsuche“, sagt Bürgermeister Biedermann. Es herrsche keine Eile bei der Entscheidungsfindung, meint Biedermann. „Wir hatten so lange keinen Laden in Niederbergkirchen. Da kommt es jetzt nicht auf zwei Monate mehr oder weniger auch nicht an!“

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