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Der „Klinger-Hans“ aus Niederbergkirchen lebt nicht mehr

Johann Gebert
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Johann Gebert

Drei Wochen vor Vollendung seines 88. Lebensjahres verschied nach längerer Krankheit Johann Gebert aus Wimberg.

Niederbergkirchen – Drei Wochen vor Vollendung seines 88. Lebensjahres verschied nach längerer Krankheit Johann Gebert aus Wimberg, weitum bekannt als der Klinger-Hans. Als jüngstes von acht Kindern der Eheleute Therese und Georg Gebert hatte er am 26. Mai 1933 auf dem heimischen Klingeranwesen in Wimberg das Licht der Welt erblickt. Die Volksschule besuchte er im rund eine Stunde Fußmarsch entfernten Pfarrdorf Niederbergkirchen. Nach der Schulentlassung arbeitete er drei Jahre lang als Knecht beim nahegelegenen Seidlbauern in Oberhofen. Dann wechselte er als Ziegelbrenner zum damals größten Arbeitgeber der Gemeinde, dem Tonwerk Rohrbach. Achtzehn Jahre lang arbeitete er dort im Schichtdienst.

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Als sich die baldige Schließung des Werkes abzeichnete, wechselte er 1969 zu den Vereinigten Aluminiumwerken (VAW) nach Töging, wo er bis zu seiner Verrentung im Jahr 1992 noch 23 Jahre lang tätig war. Einen Monat vor Vollendung seines 21. Lebensjahres schloss er am 24. April 1954 mit der aus Braunau im Sudetenland stammenden Hilda Meier den Bund der Ehe. Einmalig an ihrer Hochzeit war, dass sie als Doppelhochzeit zusammen mit seinem Bruder Josef und dessen Gattin Maria gefeiert wurde, dass die standesamtliche Trauung in der Wohnstube des damaligen Bürgermeisters der Gemeinde Oberhofen, des Seidlbauern, stattfand, dass auch die kirchliche Trauung in der gemeindeeigenen Oberhofener Kirche über die Bühne ging und die weltliche Feier gleich nebenan beim Wirt in Oberhofen.

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1955 übernahm er das heimische kleine Anwesen und bewirtschaftete es zusammen mit seiner Gattin im Nebenerwerb. Die beiden Söhne Johann und Helmut machten das Familienglück komplett. Im Jahr 1990 übergab er das Anwesen an Sohn Helmut. Mit Leidenschaft half er jedoch weiterhin mit. Besonders die Waldarbeit und die Pflege seines Jungwaldes waren ihm ein Herzensanliegen. Zu seinen liebsten Hobbies zählte das Schafkopfspiel. Große Freude bereiteten ihm die 5 Enkel und die ebenso vielen Urenkel. Schwer traf ihn der Tod seiner Gattin im Januar 2016 nach beinahe 62 Ehejahren.

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