CSU-Führung im Amt bestätigt

Niederbergkirchen - Bei der Mitgliederversammlung des Niederbergkirchener CSU-Ortsverbands wurde die Vorstandschaft weitestgehend bestätigt.

Vorsitzender Franz Lohr erwähnte zunächst die Übernahme des Bürgermeisteramtes von Werner Biedermann zum 1. Mai. Mehrere Konferenzen der Ortsvorsitzenden waren zur bevorstehenden Wahlen zum Land- und Bezirkstag erfolgt. Als "Ernüchterung pur" bezeichnete der Orstvorsitzende dann das Gesamtergebnis der Landtagswahlen, wenngleich in Niederbergkirchen die Zahlen weitaus besser waren.

Bürgermeister Werner Biedermann schilderte ausführlich Tätigkeiten aus den ersten zehn Monaten seines Bürgermeisteramtes, von nachhallenden Sachverhalten aus der Zeit seines Vorgängers, aber auch von der nach wie vor anhaltenden angespannten Finanzlage der Gemeinde. Mit viel Überzeugungsarbeit und "guten Gesprächen" sei es dennoch gelungen, mehrere Baugrundstücke zu verkaufen.

Kreisrat Franz Artinger schilderte zum einen den Ablauf einer Problemlösung auf Kreisebene, wie es so läuft, bis in einer Kreistagssitzung ein Tageesordungspunkt mit einer Abstimmung abgehandelt ist. Deutlich stellte er das Vorhaben des Landrates heraus, den Landkreis vom hohen Schuldenstand zu entlasten, und dessen Bemühen, die Verwaltungstätigkeit als Dienst am Bürger effektiver und effizienter zu gestalten.

Elisabeth Artinger, Vorsitzende der JU in Niederbergkirchen, die über 20 Mitglieder zählt, berichtete von deren Aktivitäten.

Bei den Neuwahlen wurde die Führung in den bisherigen Ämtern bestätigt: Vorsitzender Franz Lohr, Vertreter Florian Artinger und Werner Biedermann, Josef Hausberger bleibt Schatzmeister und Schriftführer, Josef Liedmaier und Hans Mooshuber bleiben Kassenprüfer.

Johann Dirnberger ("Wotzinger") und Karlheinz Haslwimmer wurden für 40- beziehungsweise 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Das "Wiedergehörtwerden" der CSU im Bund unter Ministerpräsident und Parteivorsitzendem Horst Seehofer sprach Referent Alfred Lantenhammer an. Es zeige sich einmal mehr, "dass beide Ämter in einer Person vereint sein müssen, um Bayern auf Dauer Gewicht zu verleihen". Genau das ist auch der Punkt, warum bayerische Mitsprache in Europa bei den bevorstehenden Europawahlen generell von einer starken Wahlbeteiligung in Bayern mit einem starken Ergebnis der CSU-Kandidaten abhängen.

Fragen aus der Versammlung heraus zum wiedererstarkten "Phänomen" FDP und zu Alternativen für die Bundeskanzlerin Angela Merkel belebten die Diskussion und beantwortete Alfred Lantenhammer kompetent. re

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