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Bis 12. September geöffnet

Trotz Corona und schlechtem Wetter: Mehr Besucher im Neumarkter Freibad

Waren die ersten im Bad: die Erzieherinnen Lisa (26) und Mutter Silke (52) Brandl aus Vilsbiburg (von links), das Ampfinger Pensionistenpaar Wolfgang Arthur (78) und Irmgard Charlotte Müller (82) aus Ampfing und zwischen den Beiden der Neumarkt Pensionär Wilfried Lenz (77).
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Waren die ersten im Bad: die Erzieherinnen Lisa (26) und Mutter Silke (52) Brandl aus Vilsbiburg (von links), das Ampfinger Pensionistenpaar Wolfgang Arthur (78) und Irmgard Charlotte Müller (82) aus Ampfing und zwischen den Beiden der Neumarkt Pensionär Wilfried Lenz (77).

In dieser Woche hat das Freibad noch geöffnet. „Wir kommen jeden Tag hierher, bei schönem und bei weniger schönem Wetter. Hier gefällt es uns einfach.“, freut sich Ingrid Charlotte Müller aus Ampfing mit ihrem Mann Wolfgang Arthur. „Es ist das schönste Bad, das wir kennen.“

Neumarkt-St. Veit – Zu Beginn der letzten Woche, in der das Freibad noch geöffnet hat, kommen die ersten Besucher gegen 10 Uhr. In den Tagen zuvor waren die Temperaturen niedrig, und auch heute früh war das Thermometer noch im einstelligen Bereich geblieben. „Wir kommen jeden Tag hierher, bei schönem und bei weniger schönem Wetter. Hier gefällt es uns einfach.“, freut sich Ingrid Charlotte Müller aus Ampfing mit ihrem Mann Wolfgang Arthur. „Es ist das schönste Bad, das wir kennen.“

Das hört Bademeister Helmut Perzlmeier gerne. Er und sein Kollege Andreas Schwertfeger hatten auch alles ihnen Mögliche getan, um aus ihrem Familienbad auch einen Wohlfühlort zu machen. „In erster Linie sind wir froh,“ erklärt Perzmeier, „dass dieses Jahr wieder unfallfrei verlaufen ist.

„Vorläufig“, fügt er hinzu, denn der nun wärmere Herbst ermöglicht es, das Bad erst am Sonntag, 12. September zu schließen. Das entspricht auch der Öffnungszeit des vergangenen Jahres. Mit insgesamt 27 000 Besuchern lag die Zahl um 2000 höher als im Vorjahr. Bei rund 1050 verkauften Dauerkarten.

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Dieses Jahr öffnete das Bad sein Tor coronabedingt erst am 29. Mai, und doch war das eine Woche früher als im Jahr 2020. Damals begann der Badebetrieb in der Rottstadt erst am 8. Juni. Dieses Jahr war der Juni gleich der Monat mit dem stärksten Besuch. „14 000 Besucher zählten wir allein im in diesem Monat. Wir hätten täglich 540 Gäste reinlassen dürfen, was aber auf einmal nie der Fall war“, erklärt Perzlmeier. Fünfhundert Badegäste täglich waren es wohl schon, aber in der großen Liegewiese oder in einem der drei Becken kam es nie zu Engpässen. Die Badedisziplin nach Epedemieregeln wurde streng eingehalten, dafür sorgten die Bademeister gewissenhaft. Erfreut zeigten sich die beiden auch darüber, dass wiederum an den maschinellen Anlagen keine Ausfälle zu verzeichnen waren, und auch alle amtlichen Wasserprüfungen stets einwandfreie Qualität bestätigten.

Von der Volkshochschule und dem TSV wurden Kurse wie „Aquafitness“ angeboten, die an Vormittagen gut besucht waren. Im Juli und August war wegen des Regens oft nicht viel los im Freibad. Da gab es Tage, an den die üblichen Öffnungszeiten von 9 bis 20 Uhr auf 11 bis 13 Uhr und 17 bis 19 Uhr beschränkt waren.

Schwimmkurse gut angenommen

Dennoch führte Bademeister Schwertfeger Schwimmkurse durch und beide Bademeister nahmen sehr vielen Kindern die Schwimmabzeichen ab, vom Seepferdchen bis hin zum Schwimmabzeichen in Silber.

Sehr gut angenommen wurde das Kinderbecken, sodass der Ausdruck „Familienbad“ auch berechtigt wäre, wie einige Mütter es nennen. Das finden auch andere Badegäste, wie Silke und Lisa Brandl aus Vilsbiburg, die ebenfalls regelmäßig die Ruhe und Erholungsmöglichkeiten dieses Bades nutzten. Sie zählen zu den Dauergästen, die an diesem Tag wieder die ersten Schwimmer im Becken waren. Bald darauf füllte sich das Bad wieder stark mit weiteren Badegästen.

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