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Busfahrten fördern auch die Wirtschaft

Neumarkt-St. Veit – 247 Teilnehmer verbrauchten bei den fünf Busfahrten 32 Tragerl Bier, verzehrten 450 Handwürste und etwa ebensoviele Brezen.

Der Vorstand des Bayern-Fanclubs Christoph Eberl ließ bei der Jahreshauptversammlung des rührigen Fanclubs aus Neumarkt-St. Veit die Zahlen sprechen, die belegen: Die Bayern-Fans sind nicht nur eifrige Schlachtenbummler, sondern fördern durch ihre Busfahrten in die Allianz-Arena durchaus auch die heimische Wirtschaft.

Nicht nur die Bayernspiele, auch die Jahreshauptversammlung von „Red & White Neumarkt-St. Veit“ war gut besucht. Obligatorisch erfahren die Mitglieder erst das Wichtigste aus dem Vereinsleben, bevor man sich in der Weihnachtsfeier dann der Adventszeit widmet. Zu den wichtigsten Aktivitäten zählte Eberl unter anderem den erlebnisreichen Ausflug im Januar zum Biathlonzentrum in Ruhpolding, wo die Bayernfans zwar nicht die Bayernfahne, aber die Deutschlandflagge schwenken durften, nachdem die deutsche Damenstaffel den Sieg geholt hatte.

Auch bei fünf Fahrten zu Heimspielen des FC Bayern durften sie Siege bejubeln – gegen Dortmund, Schalke, Bremen und Hoffenheim. Das Unentschieden gegen Freiburg schmälerte den Erfolg nur gering.

Stolz gab Eberl den Fans bekannt, dass „Red & White“ einer von 100 ausgewählten Clubs von insgesamt 2500 Bayernfanclubs sei, der für fünf Heimspiele jeweils 40 Karten zugeteilt bekommt. Auf diese Sonderstellung könne man stolz sein und man wolle diese auch erhalten. Die Abwicklung der Heimspielfahrten gestalte sich immer besser, lobte er in diesem Zusammenhang die Mitglieder. Es käme kaum mehr zu kurzfristigen Absagen.

Leider aber vermisste er dieses Jahr die Gäste beim „Oktoberfest im Kulturbahnhof“. Dieses sei nämlich nicht ansatzweise so gut besetzt gewesen wie das Fest vor zwei Jahren – und der Verein hatte hohe Verluste zu tragen. „Beim Sommerfest könnt Ihr da einiges gutmachen!“, empfahl er.

Natürlich hatte sich der Club in Vereinskleidung und zahlenmäßig stark am Volksfestauszug der Stadt beteiligt.

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt war man einen Tag mit zehn Kindern am Fußballgolf in Willaberg unterwegs. Auch das Traditionsvolksfest in der Kreisstadt besuchte der Fanclub. An dieser Stelle gab der Vorstand bekannt, dass der Verein Trachtenhemden für derlei Anlässe ausgesucht habe, die man nun bestellen könne. Eberl selbst diente als Model.

Für 2019 sei wieder ein Sommerfest geplant und erneut fünf Fahrten zu Heimspielen, darunter Dortmund, Schalke und Wolfsburg.

Die Beteiligungen an den Volksfesten und am Ferienprogramm bleiben erhalten. Gleich am 12. Januar ist eine Fahrt zum Nachtrodeln in Söll geplant, die aber bereits ausgebucht ist.

Für den verhinderten Kassier Florian Blank verlas Zweiter Vorstand Otmar Dömling den Bericht. Und dieser stimmt zuversichtlich: Trotz der 840 Euro Verlust in 2018 verfüge der Verein über ein beruhigendes Polster. nz

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