Breiter und belastbarer: Die neue Brücke in Hofthambach wächst

Das stillgelegte ist Gleis unter einem Kiesbett verschwunden. Aktuell wird die Schalung angebracht, bewehrt und anschließend betoniert. Ende August sollen bereits die Fertigteilträger eingesetzt werden. Schon Ende de Jahres könnte die neue Brücke in Hofthambach fertig sein.
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Das stillgelegte ist Gleis unter einem Kiesbett verschwunden. Aktuell wird die Schalung angebracht, bewehrt und anschließend betoniert. Ende August sollen bereits die Fertigteilträger eingesetzt werden. Schon Ende de Jahres könnte die neue Brücke in Hofthambach fertig sein.

Die Arbeiten an der Eisenbahnüberführung laufen auf Hochtouren – doch die stillgelegte Bahnstreckenach Marklkofen bleibt weiter ungenutzt

Von Josef Enzinger

Hofthambach– Die alten Steine sind weg, nichts ist mehr übrig von der Brücke in Hofthambach, die vor allem von den Landwirten genutzt wurde, aber sich zuletzt in so einem desolaten und maroden Zustand befunden hatte, dass eine Sanierung nicht mehr zweckmäßig gewesen wäre.

Ende August kommen die Fertigteilträger

Doch der Neuaufbau läuft in vollen Zügen. Die Baufirma Berger aus Passau ist gerade dabei, die Schalung zu setzen, um die westliche Flügelwand zu bewehren und schließlich zu betonieren. Das Gleiche wird auch im östlichen Bereich erfolgen, bevor dann in knapp vier Wochen die Fertigteilträger eingesetzt werden. Die Landwirte, für die nun Hochsaison ist, müssen in dieser Saison also Umwege in Kauf nehmen. Vorher mussten sogarZäune montiert werden, um der Zauneidechse sicheres Geleit für die spätere Umsiedelung zu gewähren.

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Wenn die neue Brücke allerdings fertig ist, wird sie nicht nur mit 5,50 Meter bedeutend breiter sein. Sie wird auch eine Tragfähigkeit von 100 Tonnen haben und damit sämtlichen Ansprüchen der immer größer werdenden Landmaschinen gerecht werden. Die Lebensdauer des knapp 800 000 Euro teuren Bauwerks wird mit mindestens 70 Jahren angegeben. Sechs Monate soll die Bauzeit dauern. Anfang Juni hatten die Bauarbeiten dazu begonnen.

Bahnstrecke bleibt weiterhin geschlossen

Einfluss auf den Zugverkehr hat die Baustelle keinen. Die Bahnverbindung nach Marktlkofen wurde bereits im Herbst 2017 gekappt.

Ob sie jemals wieder in Betrieb genommen wird, steht weiterhin in den Sternen. Zu schwerwiegend sind die Schäden an den Gleisen, dass der Müllzug, der zuletzt die Bahnstrecke genutzt hatte, nur noch im Schneckentempo zwischen Marklkofen und Neumarkt-St. Veit verkehrte. Der Personanverkehr war schon lange zuvor eingestellt worden.

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