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Breitbandanschluss kostet noch einige Millionen Euro

Engelsberg – In der Bürgerversammlung der Gemeinde Engelsberg berichtete Kämmerer Johannes Halser über die Finanzlage der Gemeinde.

Das Gesamthaushaltsvolumen 2018 ist gegenüber dem Rechnungsergebnis 2017 um 124 987 Euro niedriger.

Das Volumen des Verwaltungshaushaltes bezifferte er auf 6,83 Millionen Euro, darin enthalten sind 1,8 Millionen Euro an Investitionen. Die Gewerbesteuereinnahmen werden voraussichtlich um 800 000 Euro höher sein als der Ansatz, nämlich 2,1 Millionen Euro.

Das Volumen des Vermögenshaushaltes beträgt 2,18 Millionen Euro. Den Schuldenstand der Gemeinde gab der Kämmerer mit 2,3 Millionen Euro an, die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt von 938 Euro auf 885 Euro.

Bürgermeister Martin Lackner bestätigte, dass das Jahr 2018 gut verlaufen sei, durch die Mehreinnahmen mussten keine neuen Kredite aufgenommen werden. „Hohe Investitionen wurden vorgenommen und trotzdem die Schulden reduziert.“

Lackner wies auf die positive Infrastruktur der Gemeinde hin. Die gemeindeeigene Fernwärme produziert umweltfreundliche Energie, im Versorgungsgebiet der Elektrizitätsgenossenschaft wird mehr regenerativer Strom erzeugt als verbraucht.

Im kommenden Jahr stehen weitere Investitionen an. Zum Kindergartenanbau sagte der Rathauschef, dass das erzbischöfliche Ordinariat die Planungsunterlagen erst im April 2019 prüfen werde und sich damit der Baubeginn wohl auf 2020 verschiebe.

Die Gebühren für die Wasserversorgung wurden 2018 neu kalkuliert und deutlich erhöht. Lackner war sich jedoch sicher, dass Wasserpreis und Grundgebühr im Vergleich zu den Nachbargemeinden immer noch günstig seien.

Über die Finanzierung des Hochbehälters der Wasserversorgung mit Tacherting ist noch keine Entscheidung gefallen, die Abrechnung der Gemeinde Tacherting liegt noch nicht vor. Das Leitungsnetz wurde um 371 Meter auf 44 418 Meter verlängert. Der Preis für die Abwassergebühr muss ebenfalls neu kalkuliert werden.

Zum Breitbandausbau erklärte Bürgermeister Lackner, dass man für beide Teile 4,49 Millionen Euro aufbringen müsse, gefördert werden 3,39 Millionen Euro, sodass ein Eigenanteil von knapp einer Million Euro bleibt.

Abschließend wurde das Seniorenprojekt angesprochen. Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten für das Grundstück. Dort entstehen zwei Häuser mit jeweils acht Wohnungen und ein Pflegegebäude mit Tiefgarage und fünf Wohnungen im Dachgeschoss.

Baubeginn des Projektes ist bereits im Frühjahr 2019, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2020 geplant. gg

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