Brauchtumsverein lüftet ein Geheimnis

Die imposante Fassademit der Mutter Gottes und den Kirchenpatronen Petrus und Paulus. Reuter
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Die imposante Fassademit der Mutter Gottes und den Kirchenpatronen Petrus und Paulus. Reuter

Erharting – Zu einer Führung in der Erhartinger Pfarrkirche St. Peter und Paul lädt der Brauchtumsverein Erharting morgen, Sonntag, 17. November um 14 Uhr ein.

Über dieses markante Bauwerk, das sich schon äußerlich durch den übermauerten Giebel, der sogenannten Schauseite, hervorhebt, gibt es viel Interessantes zu berichten. Die Besonderheit ist, dass der Hochaltar nicht „geostet“ ist, bildet nur eine der zahlreichen Informationen.

Die bewegte Vergangenheit einiger Heiligenfiguren die schon in der Vorgängerkirche ihren Platz hatten und warum im Dreißigjährigen Krieg dem damals noch alleinigen Kirchenpatron St. Petrus noch zusätzlich der Apostelfürst Paulus als weiterer Patroziniumsheiliger zur Seite gestellt wurde, kommt bei der Fürhung durch das Gotteshaus ebenfalls zur Sprache.

Das Erhartinger Gotteshaus wurde im Akkordverfahren erstellt, der Rohbau war bereits nach sechs Monaten fertiggestellt. Doch die Freude währte nicht lange, denn schon kurz nach der Einweihung traten gravierende Baumängel auf, so dass kostspielige Renovierungsarbeiten erforderlich wurden. Eine äußerst tragische Begebenheit mit tödlichem Ausgang in der Pfarrkirche im Rahmen der Primizfeierlichkeiten des Neupriesters Josef Ramersberger am 3. September 1797 wird den Besuchern erstmals erläutert. bil

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