Beteiligung am Hochbehälter

Das Straßenbestandsverzeichnis der Gemeinde ist teilweise nicht mehr aktuell. Dazu gehört der Feld- und Waldweg "Hochfalltorweg" im Oberrotter Feld südlich von Brodfurth. Auch die Kostenbeteiligung am Hochbehälter in Solling war Thema.

Lohkirchen - Die Fläche des ursprünglichen Weges befindet sich auf einem landwirtschaftlich genutzten Privatgrundstück und ist als Weg nicht mehr vorhanden. Er wurde im Rahmen der Flurbereinigung aufgelöst, als Ersatz war damals nördlich davon ein Weg gebaut worden. Eine Einziehung fand jedoch bisher nicht statt, sie wurde mit dem Beschluss des Gemeinderates nun nachgeholt.

Ebenso formell eingezogen wurde ein Teilstück des "Feuchterholzweges", bei dem die Einziehung bereits im Straßenbestandsverzeichnis vorhanden war, aber eine vorherige Ankündigung der Entwidmung und der Beschluss hierzu bisher fehlten. In diesem Zuge sollen die verbleibenden Straßenstücke in den Feuchterholzweg I und II zum öffentlichen Feld- und Waldweg umgewidmet werden. Die notwendigen Einverständniserklärungen der Anlieger lägen vor, erklärte dazu der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen Georg Obermaier.

Gemeindeanteil liegt bei 53400 Euro

In krankheitsbedingter Abwesenheit von Bürgermeister Konrad Sedlmeier informierte Obermaier den Gemeinderat, dass die Gemeinde Lohkirchen einen vorläufigen Baukostenzuschuss als Anteil am Hochbehälter Solling an den Zweckverband der Mettenheimer Gruppe in Höhe von 53400 Euro als einmalige Zahlung geleistet hat. Dies wäre für die Gemeinde auf jeden Fall gebührentechnisch die bessere Lösung.

Die Aufteilung der Kosten, berechnet nach dem durchschnittlichen Wasserbezug der letzten fünf Jahre, lobte er als "sehr fair von den Stadtwerken Mühldorf."

Keine Einwände erhob der Gemeinderat gegen die Erteilung einer denkmalrechtlichen Erlaubnis zur Renovierung der Südfassade des Pfarrheimes und zu Instandsetzungsarbeiten an der Pfarrkirche. Am südlichen Aufgang zum Friedhof und am Sakristeieingang sollen Ausbesserungsarbeiten erfolgen, die Wegebeleuchtung auf Bewegungsmelder umgestellt und die Wetterschenkel am südlichen und westlichen Eingang witterungsbeständig gestrichen werden. Außerdem ist eine Erhöhung der Emporebrüstung als Absturzsicherung erforderlich.

Werbetafel: Optik und Größe entscheidet

Eine Anfrage des Elsassbäckers Toni Jung nach einer Werbetafel im Ortsbereich behandelte der Gemeinderat dahingehend, dass zunächst deren Größe und Optik vorgestellt werden solle. Eventuell käme auch ein allgemeines Beschilderungskonzept für alle Gewerbetreibenden in Betracht. edi

Kommentare