Bestes Sammelergebnis im Kreis

Neumarkt-St. Veit - Kreisgeschäftsführer Sepp Ascher war persönlich zur Jahreshauptversammlung des neumarkter VdK-Ortsverbandes gekommen, um den Anwesenden informative Neuigkeiten mitzuteilen.

359 Personen sind Mitglied beim VdK-Ortsverband Neumarkt. Dies stellte Vorsitzender Joachim Holzenbecher an den Anfang seines Rechenschaftsberichtes im Gasthof "Zur Post" Er erinnerte an den Tagesausflug nach Kufstein, an den seit Mai alle Monate mit gutem Erfolg durchgeführten VdK-Stammtisch und an die Aktion "Helft Wunden heilen, bei dem die Neumarkter mit dem höchsten Sammelergebnis im Kreisverband (5936 Euro) herausgestochen hätten. Als Schwerpunkt der Tätigkeiten im VdK bezeichnete Holzenbecher die Unterstützung der Sozialschwachen und Behinderten. Der eingeschlagene Weg werde weiter konsequent beschritten, "denn Zukunft braucht Menschlichkeit".

Dankesworte erhielt Schatzmeister Hans Aigner für seine umsichtige Buch- und Kassenführung, die ein Plus von 621 Euro erbracht hatte. Unter den Ausgaben waren Fürsorgeaufwendungen, Beihilfen und Altenbetreuung.

Sepp Ascher lobte die "ausgezeichnete Arbeit" des Ortsverbandes, dessen Stammtische sich mittlerweile etabliert hätten. 540.000 Mitglieder gehören laut Ascher dem Landesverband Bayern an, der einen Bekanntheitsgrad bei den über 50-Jährigen von "etwa 90 Prozent" habe. Die Rentenerhöhung bezeichnete Ascher als "Hoffnungsschimmer nach drei Nullnummern und zwei Minianpassungen".

Viele Rentner bezögen Renten, die nur knapp über dem Existenzminimum lägen. Für weitere Sonderopfer der 20 Millionen Rentner in Form von Kürzungen bestehe keine Luft mehr, denn auf der anderen Seite würden die Belastungen immer mehr.

Der Riester-Faktor muss laut Ascher abgeschafft werden. Angesprochen wurde die Unterschriftenaktion gegen Armut. Er bat die Kommunen mitzuhelfen im Engagement gegen Armut und Ausgrenzung, beispielsweise in Form von kostenlosem Mittagessen für Schüler.

Dringend erforderlich seien Korrekturen bei den Regelsätzen für Hartz IV-Empfänger mit Kindern, die er als viel zu niedrig betrachtete. Hier rät der Sozialverband VdK, Widerspruch gegen Behördenbescheide einzulegen. Auch in der Bildungspolitik gelte es Chancengleichheit herzustellen

Angesprochen hat Ascher die Gründung von Tafeln auch im ländlichen Raum, bei denen günstige Einkaufsmöglichkeiten angeboten werden sollen. Bürgermeister Erwin Baumgartner lobte das Engagement des VdK-Ortsverbandes und des Sozialverbandes Bayern, im Ehrenamt brauche man viele freiwillige Mitarbeiter.

hus

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