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NEUER MOBILMAST

Bessere Verbindung in Neumarkt: Förderung vom Staat für neuen Mobilfunkmasten

Der nördliche Landkreis erhält einen Mobilfunkmasten. Dafür gibt es Gel vom Staat.
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Der nördliche Landkreis erhält einen Mobilfunkmasten. Dafür gibt es Gel vom Staat.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Die Stadt Neumarkt-St. Veit will noch in diesem Jahr in Hofthambach bauen – das Interesse der Mobilfunkfirmen ist allerdings zurückhaltend.

Neumarkt-St. Veit – Das Mobilfunkförderprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wird auf 18 weitere Städte und Gemeinden ausgeweitet. Aus Oberbayern haben bisher sechs Kommunen einen Förderbescheid erhalten. Neben Aresing, Ebersberg, Denklingen, Moorenweis und Eichstätt steht auch die Stadt Neumarkt-St. Veit auf der Liste dieses Förderprogramms.

210 Städte und Kommunen förderberechtigt

Insgesamt sind 210 Städte und Gemeinden aus diesem Regierungsbezirk förderberechtigt.

Wie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger dazu erklärt, brauche der Staat die Kommunen als Partner vor Ort beim Mobilfunkausbau. „Mit unserer Finanzierung unterstützen wir den Bau der notwendigen Infrastruktur und tragen so maßgeblich zur Verbesserung des Mobilfunknetzes bei.“ Die Botschaft sei klar: „Wir wollen bayernweit für gutes und schnelles Netz sorgen und die Mobilfunklöcher schließen.“

Gemeinde übernimmt Planung, Bau und Betreiben des Mobilfunkmastes

Mit der Fördersumme sollen Masten, Fundamente und Leerrohre gebaut werden. Städte und Kommunen können die Förderung in zwei Varianten beantragen: Die Bauauftragsvariante sieht vor, dass die Gemeinde die Bauherrin ist.

Lesen Sie dazu auch: Netzausbau –Gemeinde geht in Dialog mit Mobilfunkbetreiber

Sie kümmert sich von der Ausschreibung des Baus bis hin zur Vermietung an die Netzbetreiber. Bei der Baukonzessionsvariante übergibt die Gemeinde die Planung, den Bau und das Betreiben des Mobilfunkmastes an einen Konzessionär als Bauherr.

Es winken 80 Prozent der förderfähr÷igen Kosten

Der Fördersatz beträgt grundsätzlich 80 Prozent der förderfähigen Kosten – in manchen Regionen sogar 90 Prozent. Der Höchstbetrag liegt bei 500.000 Euro.

Im Durchschnitt trägt die Gemeinde einen Eigenanteil von 10 bis 20 Prozent, der beispielsweise mit Mieteinnahmen ausgeglichen werden kann.

Bau des Mastens im Haushalt 2021 bereits berücksichtigt

Wie Neumarkts Kämmerer Thomas Menzel mitteilt, ist der Bau eines Mobilfunkmastens im Haushaltsplan 2021 bereits berücksichtigt. Er betont aber, dass es nicht gerade einfach sei, ein Telekommunikationsunternehmen zu finden, dass die Maßnahme umsetzt. „Die Unternehmen bevorzugen es stattdessen, sich einzumieten. Die Stadt Neumarkt wird deswegen den Masten wohl selbst bauen.“

Das Grundstück besitzt die Stadt bereits

Die Arbeit des Beratungsbüro sei abgeschlossen, alle Verfahren seien durchlaufen, „wir sind auch schon im Besitz des notwendigen Grundstücks bei Hofthambach.“ Er rechnet mit Kosten in Höhe von 250.000 Euro und einer Förderung von 80 Prozent der Kosten.

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