Beim Derblecken wird bei Thambacher Wehr mit Feuer gespritzt

Professor Dr. med. Wurscht wusste Statistisches über das Sexualleben Thambachs und Wiesbachs.

Es blieb wieder keiner verschont und es blieb kein Auge trocken beim legendären „Dogegga Kappenabend“. Was diese kleine, aber tüchtige Feuerwehr am Unsinnigen Donnerstag im Saal vom Gasthof Zens wieder auf die Beine stellte, war auch Ausdruck einer liebenswerten Dorfgemeinschaft.

Neumarkt-St.Veit/Hofthambach – Es fing damit an, dass die jüngsten Feuerwehrmädchen ihrem Vorsitzenden Herrmann Huber überraschend mit einer stummen Begrüßung zuvorkamen. Der Nachwuchs für geistreiches Kabarett scheint in Hofthambach gesichert. In einem Dreiakter vom „Baatz“ wagten Feuerwehrmänner und -frauen einen „Blick in die Zukunft“ und malten den bevorstehenden Erholungsurlaub für verdiente Feuerwehrleute im Bairisch Gmain in den fürchterlichsten Farben. Sie nahmen dabei die Gewohnheiten der Reisenden zum Anlass und bereiteten sie auf Einschränkungen und Erschwernisse aller Art vor. Das gelang so gut, dass eine Betroffene dem Chronisten anvertraute: „I woaß ned, ob i do no mitfahrn soll.“

Radlfahrende Vorstandsmitglieder beobachteten humorvoll ihre Mitbürger von der Straße aus und gründeten den Radfahrverein „Tritt 4“( anstatt „Frisch auf“.)

Ein Professor Dr. Sr. Med. Wurscht berichtete in gereimter Büttenrede von einem Chromosom, dass nur die Dobegga haben sollen. Dabei kam er – im medizinischen Sprachgebrauch – auf die gesicherte Erkenntnis, dass Dobegga nicht vom Affen abstammen, weil jene kein Saufchromosom haben, dass besonders zum Freibierkonsum anregt. Er belegte das mit Bildern von Eingeborenen.

Die Jungfeuerwehrler brachten bei ihrem Spiel „Personenraten“ unwahrscheinlich viele Untugenden und „Fehltritte“ ihrer Kameraden zur Sprache. Die dargestellten Missgeschicke beim „guten Miteinander“ im Laufe eines Jahres lösten viele Lachsalven im Saal aus. Ein technisch vollendeter Film vom Baatz über die baufällige Brücke war eine gelungene Premiere.

Auch die Autogeschichte vom Zwigge brachte noch einmal den Saal zum Lachen.

Stimmungsvoll verbanden die „Weindlmaiers“ die Programmpunkte mit Gesang und Musik.

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