Bei schwerem Verkehrsunfall und Dachstuhlbrand im Einsatz

Neumarkt – Die Feuerwehr Elsenbach hält coronabedingt keine Hauptversammlung ab.

Stattdessen informiert ein Jahresbericht. Die Kasse wurde demnach geprüft und für gut befunden.

Die Wehr würde sich jedoch über mehr Nachwuchs freuen. Vor dem Lockdown im Frühjahr wurde noch ein „MTA-Lehrgang“ zur Grundausbildung abgeschlossen. Zudem trafen sich die Atemschutzbeauftragten in Waldkraiburg. Auch Belastungsübungen für Atemschutzträger fanden statt. Weitere Kurse seien geplant, um den Bedarf an Atemschutzträgern zu decken. Darüber hi naus wurde Kreisbrandrat Harry Lechertshuber im Amt bestätigt. Zudem lud Dr. Marcel Huber zum Ehrenamtsempfang. Ab Mitte März wurden coronabedingt alle Aktivitäten eingeschränkt. Lehrgänge seien ausgefallen oder verschoben worden, was zu einem Rückstau führte. Übungen, Gründungsfeste sowie Hochzeiten unterblieben.

Während des Jahres erfolgten mehrere Einsätze bei Unfällen und Bränden. Unter anderem war die Feuerwehr am Jahresanfang bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 299 bei Egglkofen aktiv. Im Sommer löschte die Feuerwehr einen durch Blitzschlag verursachten Dachstuhlbrand in Groislmühl, gemeinsam mit Kameraden aus Teising und Neumarkt.

Einweihung eines neuen Einsatzwagens

Eingeweiht wurde ein neuer Einsatzleitwagen sowie sechs Anhänger mit Rettungsausrüstung für Bahneinsätze. Zudem wurde beschlossen, LED-Akkuscheinwerfer für sicheres Arbeiten in der Dunkelheit anzuschaffen. Zentral beschafft wurden ein Flachwassersaugkorb und Systemtrenner. Letztere dienen dem Schutz der Wasserleitungen. Systemtrenner sind bei der Wasserentnahme aus Hydranten vorgeschrieben, um das Trinkwasser nicht zu verschmutzen.

Ein Thema 2020 war auch die Löschwasserversorgung. So sei der rechtliche Status des Löschteichs in Elsenbach zu klären, die Befüllleitung vom Bach her gelte es, instand zu setzen. Ab August durften wieder Übungen stattfinden. Anfang November absolvierte die Jugend den Wissenstest „dahoam“. Das kommende Jubiläumsjahr „900 Jahre Elsenbach“ – die erste Urkunde stammt aus dem Jahr 1121 – ist coronabedingt nicht planbar. Nach einem ersten Gespräch mit Daniel Baumgartner vom Geschichtszentrum Mühldorf existieren mehrere Vorschläge dazu. Unter anderem stehen ein Vortrag zur Ortsgeschichte sowie Infotafeln in der Ortsmitte im Raum. Auch eine Wanderung zu historischen Stätten, mit der Geschichte der einzelnen Anwesen, ist eine Anregung. Wer Bilder oder Anekdoten zur Geschichte des Ortes beisteuern kann, soll sich melden.

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