Führungsproblem im Tennis - Beachvolleyball auf Tennisplatz?

Nur Beckel blieb im Vorstand

Neumarkt-St. Veit - Die Abteilung Tennis im TSV Neumarkt wird in den nächsten Jahren weiter von Uwe Beckel geführt. Das ergab die Neuwahl bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Maier in Teising. Sehr kurz waren die Berichte des Abteilungsleiters und des Sportwarts, beide sprachen in allen Bereichen von einem ruhigen Vereinsjahr. Nach einigen Vereinsaustritten und Spielerwechseln zu Nachbarvereinen nahm der TSV Neumarkt nur an der Spielrunde teil. Waren es früher bis zu elf Mannschaften, gingen in dieser Saison nur vier Teams an den Start. 190 Euro Strafe hatte der Verein zu entrichten.

Laut Sportwart Florian Zeiser erreichten die Herren-, Knaben- und Bambini-Mannschaften hintere Tabellenplätze. Die Damen-Mannschaft muss in die Kreisklasse I absteigen. Zeiser, der sein Amt zur Verfügung stellte, meinte, die neue Saison könne mit einem Herren-Vierer-Team und einer Jugend- Mannschaft, wozu die Meldung bis 10. Dezember erforderlich wäre, gestartet werden.

Erfreulich der Kassenbericht der TSV-Schatzmeisterin Anita Joschko: Im separat geführten Konto wurden Einnahmen in Höhe von 9054 Euro und 4000 Euro an Ausgaben genannt. Dies ergibt einen Überschuss von über 5000 Euro.

Wie soll es weitergehen, war vor den Neuwahlen die große Frage. Das Breitensportangebot an der Tennisanlage sollte trotz großen Umbruchs in der Abteilung weiter angeboten werden. Gedacht sei auch, mit anderen Vereinen Spielgemeinschaften zu bilden. Nachdem sich von der bisherigen Abteilungsleitung mit zwölf Personen nur Uwe Beckel zur Wiederwahl gestellt hatte, war es für den Wahlleiter kein leichtes Amt, wenigstens sechs Mitarbeiter für eine Abteilungsleitung zu finden. Vorerst gibt es weder Kassier, Schriftführer, Jugendwart noch Beisitzer mit besonderen Arbeitsbereichen. Die neue Abteilungsleitung bilden Uwe Beckel (Erster Abteilungsleiter), Hans Weindl (Stellvertreter), Sportwart Ludwig Spirkl sowie die Ausschussmitglieder Florian Zeiser, Ralf Limmer und Lothar Eberl.

Beim Punkt Verschiedenes wurde angedacht, den derzeit nicht benötigten fünften Tennisplatz fortan als Beachvolley-Platz zu nutzen. Die bis zu 80000 Euro teuren Sanierungsarbeiten an Mauer, Zäunen, Tennisheim und Spielfelder sollen in Angriff zu nehmen. Doch woher das Geld nehmen, zumal auch der Hauptverein nicht im Geld badet? hus

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