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Bayerische Lieder aus 100 Kehlen im Kulturbahnhof

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Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Neumarkt-St.

Veiter Kulturbahnhof mit Liebhabern bayerischer Volksmusik, als Sepp Eibelsgruber zum 9. Mal zu seinem „G’sunga und g’spuit“ einlud. Diesmal hatte der Musemoaster sein Septett der „Freunde der Blasmusik“ mit einer Klarinette angereichert, was, laut Heimatpfleger Dr. Reinhard Baumgartner, den Frauenanteil des Klangkörpers „um 100 Prozent“ gesteigert hatte. Nach einem wirkungsvollen Einmarsch der Bläser war die Stimmung im Kulturbahnhof am Sonntagnachmittag gleich urgemütlich. Bekanntlich ist der Sepp Eibelsgruber auch ein hervorragend unterhaltsamer Ansager, der seine Stücke mit den Erlebnissen eines vielgereisten Kapellmeisters anreichert. Er spielte Märsche, Walzer und Polka. Für mehr als die Hälfte seiner Lieder lagen Texte auf den Tischen, damit die gut gelaunten Gäste auch bis zur letzten Strophe mitsingen konnten. Kreisheimatpfleger Dr. Baumgartner hatte ebenfalls bayerische Lieder dabei, die er sogar zweistimmig im Saal erklingen ließ. „Die Manner dürfen drüberliegen“, bot er erfolgreich an. Ein Höhepunkt war dann der Auftritt der Gebrüder Samberger. Im Septett spielen sie Trompete und Kontrabass; als Volkssänger kamen sie als Wanderpokalgewinner vom Zwieseler Finken, dem ältesten bayerischen Sänger und Musikantentreffen. Nach deren Solovorträgen „Bruder, was führst Du im Sinn“ und später „Das Lied der Winde“ verlangte das Publikum frenetisch eine Zugabe, die gerne gewährt wurde. Ein Schmankerl war auch das Lied vom alten Kanapee, wovon eines jetzt im Flez vom Rathaus steht. Zum Ausklang nach mehr als zweieinhalb Stunden kurzweiliger Unterhaltung ertönten gesungen und gespielt das Lied von der Freundschaft und die Bayernhymne. Der Bayerische Defiliermarsch am Schluss blieb manchem der – auch weitgereisten – Besucher als treuer Begleiter auf dem Heimweg noch lange im Ohr. Und wer den Gesangstermin verpasst hat, muss sich nicht grämen. Denn eine Wiederholung des gemeinsamen Singens folgt schon am kommenden Wochenende, Sonntag, 3. Februar, um 14 Uhr im Kulturbahnhof. nz

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