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Aus dem Gemeinderat

Baustellen an der Turnhalle Niederbergkirchen: Rechnungsprüfung moniert ausstehende Maßnahmen

Die Mehrzweckhalle ist in die Jahre gekommen. Es stehen einige Instandsetzungsmaßnahmen an, etwa bei den Fenstern, die sich zuletzt wohl immer wieder verzögert hatten.
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Die Mehrzweckhalle ist in die Jahre gekommen. Es stehen einige Instandsetzungsmaßnahmen an, etwa bei den Fenstern, die sich zuletzt wohl immer wieder verzögert hatten.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Vier Stunden lang wurde geprüft, am Ende teilte Gemeinderat Christian Zenefels (CSU/NBL) mit: „Es gab keine Beanstandung, alle Fragen hat Geschäftsleiter Georg Wagenbauer beantwortet. Ein schöner Teil konnte den Rücklagen zugeführt werden.“ Und doch gab es Anregungen vom Rechnungsprüfungsausschuss. Zum Beispiel für die Ertüchtigung der Turnhalle.

Niederbergkirchen – Als „sehr positiv“ bewertete Zenefels die Kassenführung der Gemeinde Niederbergkirchen im Jahr 2020, die der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsauschusses zusammen mit den Beisitzern Richard Petermeier, Thomas Auer und Andreas Lohr (CSU/NBL) geprüft hat. Anmerkungen hatte der Vorsitzende des Ausschusses dennoch. Er verwies zum Beispiel darauf, dass in der Haushaltsplanung ein höherer Betrag für Instandsetzungsmaßnahmen, in diesem Fall die Turnhalle, veranschlagt, letztlich aber nur knapp ein Drittel der 70.000 Euro investiert worden sei. Lediglich ein Teil der Fassade der Mehrzweckhalle sei saniert worden.

Hohe Kosten für vier Kinder

Zenefels empfahl mit Blick auf das Energiecoaching, dass möglichst bald eine Erneuerung der Fenster in den Fokus gerückt werden sollte. „Die Beschattung ist auch hinüber.“ Bürgermeister Werner Biedermann (CSU/NBL) sagte dazu, dass hier eine Lösung in Zusammenarbeit mit dem Energieeffizienz-Netzwerk angepeilt werde.

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Keine Handhabe gegen Elternwille bei Kindergartenauswahl

Zenefels bemerkte in seinem Bericht auch, dass die Kosten für Kinder, die einen auswärtigen Kindergarten besuchten, auffallend hoch seien. Für vier Kinder habe die Gemeinde Kosten in Höhe von 28.000 Euro zu tragen. Er habe Verständnis, wenn Kinder Einrichtungen besuchten, die in der Nähe des Arbeitsplatzes des Elternteiles liegen.

Für alle anderen hoffte er, dass der Anbau des gemeindlichen Kindergartens nun die Attraktivität erreicht habe, um den Nachwuchs dort betreuen zu lassen. Dazu ergänzte Bürgermeister Biedermann, dass der Elternwille Vorrang habe. „Da gibt es keine Handhabe“, doch hoffte auch er, dass der Kindergarten zukünftig gut angenommen werde.

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Das Gesamtergebnis beträgt knapp vier Millionen Euro

Der Verwaltungshaushalt schließt demnach mit rund 2,31 Millionen, der Vermögenshaushalt mit 1,7 Millionen Euro. Das Gesamtergebnis beträgt somit rund 4,08 Millionen Euro. Die Kasseneinnahmereste betragen laut Prüfung 33.191 Euro. Haushaltseinnahme-, Kassenausgabe- und Haushaltsausgabereste sind nicht zu verzeichnen.

Einstimmige Entlastung für Biedermann

Die Rücklagen zum Ende des Haushaltsjahres betragen solide 1,48 Millionen Euro, die Schulden belaufen sich auf rund 225.000 Euro.

Der Prüfungsausschuss empfahl schließlich, die Jahresrechnung 2020 festzustellen und für den Bürgermeister Werner Biedermann und die Verwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach die Entlastung zu erteilen. Dieser Empfehlung ist der Rat mit 12:0 gefolgt.

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