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REGELN DURCH VERGABERICHTLINIEN

Baugrund in Erharting und Niederbergkirchen ist gefragt: 227 Bewerber für 16 Parzellen

Das Baugebiet „Am Fischerweg“ in Erharting. Die Erschließungsarbeiten laufen. Wenn die Bewerbungen ausgewertet sind, dürfen sich die Bauwerber, die ausgewählt worden sind, ihre Grundstücke aussuchen.
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Das Baugebiet „Am Fischerweg“ in Erharting. Die Erschließungsarbeiten laufen. Wenn die Bewerbungen ausgewertet sind, dürfen sich die Bauwerber, die ausgewählt worden sind, ihre Grundstücke aussuchen.
  • Harald Schwarz
    vonHarald Schwarz
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Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist in der VG Rohrbach enorm: Zwei neue Baugebiete mit 31 Bauplätzen werden aktuell erschlossen. Mit dem Ende der Bewerbungsfrist sind in der Verwaltungsgemeinschaft 227 Bewerbungen eingegangen, wie VG-Geschäftsleiter Georg Wagenbauer informiert.

Erharting/Niederbergkirchen – Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist in der VG Rohrbach enorm: Zwei neue Baugebiete werden aktuell erschlossen. Eines in Erharting und eines in Niederbergkirchen. Insgesamt werden hier 31 Bauplätze entstehen. Mit dem Ende der Bewerbungsfrist sind in der Verwaltungsgemeinschaft 227 Bewerbungen eingegangen, wie VG-Geschäftsleiter Georg Wagenbauer informiert.

Mühldorf und Autobahn ziehen

Die Nähe zu Mühldorf und zur Autobahn sind für Erhartings Bürgermeister Matthias Huber zwei Gründe für die „momentan große Nachfrage nach den Grundstücken“. Dazu kommt, dass die Gemeinde versucht hat, mit Quadratmeterpreisen zwischen 155 und 165 Euro „den Jungen eine Chance zu bieten, dass sie an Grundstücke kommen“.

In dem Baugebiet „Am Fischerweg“werden insgesamt 19 Bauparzellen entstehen. Zehn davon werden in diesem Jahr vergeben. Für diese Grundstücke haben sich 172 Bauwillige beworben.

Ähnlich schaut es bei demBaugebiet „Kollmannseck“ in der Gemeinde Niederbergkirchen aus. Dort werden zwölf Bauparzellen erschlossen, die Hälfte soll noch in diesem Jahr vergeben werden. Hier haben sich 57 Personen für ein Grundstück beworben. Für Bürgermeister Werner Biedermann ist die enorme Nachfrage keine Überraschung, er hat „damit schon gerechnet“. In Niederbergkirchen müssen diejenigen, die ein Grundstück bekommen, Preise zwischen 205 und 340 Euro pro Quadratmeter bezahlen.

Vergaberichtlinien regeln faires Verfahren

Damit die Vergabe der Grundstücke „fair abläuft“ habe manerstmals Vergaberichtlinien aufgestellt, erläutert Georg Wagenbauer. Jeder Bewerber muss unter anderem seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse offenlegen, um eines der „preisvergünstigten Wohnbaugrundstücke für einkommensschwächere und wenig begüterte Personen“ zu bekommen.

Fachanwalt unterstützt die Gemeinden

Dabei habe man einen Fachanwalt beauftragt, die entsprechenden Richtlinien und Verträge auszuarbeiten. „So sind wir rechtlich auf der sicheren Seite“, sagt Bürgermeister Biedermann, was angesichts der großen Zahl an Antragstellern durchaus Sinn macht. „Irgendeiner wird sich sicher benachteiligt fühlen“, sind Biedermann und Huber überzeugt. Unter den Bewerbern wird anhand der Kriterien eine Rangfolge ermittelt. Der Erste darf sich zuerst ein Grundstück auswählen, danach geht es chronologisch weiter, bis alle Grundstücke vergeben sind.

Auch Platz für Mehrfamilienhäuser

Neben den Parzellen für Einfamilienhäuser gibt es aber auch in jedem der zwei BaugebieteGrundstücke für den Geschoßwohnungbau;sprich dort können Doppel- und Mehrfamilienhäuser gebaut werden. So werden beispielsweise in Erharting auf zwei Grundstücken Wohnblocks entstehen; der einige mit Wohnungen, der andere für betreutes Wohnen. Dazu kommt ein Grundstück für einen Dreispänner sowie zwei Grundstücke mit jeweils zwei Doppelhaushälften. Auch hier ist genügend Nachfrage da, weiß Bürgermeister Matthias Huber.

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