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In Bach darf gebaut werden

Niederbergkirchen – Maximal sechs Meter darf die Wandhöhe eines Wohnhauses im Ortsteil „Bach“ sein.

Definiert ist dies durch die Ortsabrundungssatzung. Nun will aber ein Paar ein Haus bauen, das die zulässige maximale Wandhöhe um 0,85 Meter überschreitet. Aufgrund des Geländeunterschiedes von bis zu 1,07 Meter ragt der Baukörper an der Ostseite weiter heraus, als dies grundsätzlich zulässig wäre. Damit die Eheleute trotzdem bauen können, haben sie einen Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen der Ortsabrundungssatzung gestellt. „Das Haus hat keinen Keller, der Bauherr will stattdessen den Speicher nutzen“, erklärte Bürgermeister Werner Biedermann, der sich die Situation bei einem Ortstermin angesehen hat. Wie es von der Verwaltung heißt, würde aufgrund des Geländeunterschiedes die Befreiung nicht die Grundzüge der Planung berühren. Es seien auch keine nachteiligen Auswirkungen für die Nachbarn zu erwarten; auch das Orts- und Landschaftsbild werde nicht nachteilig beeinflusst, sie sei auch städtebaulich vertretbar. „Wenn wir in Niederbergkirchen 7,18 Meter zulassen, dann wären in Bach auch 6,85 Meter zu rechtfertigen“, verglich Biedermann. Gemeinderatsmitglied Franz Artinger (CSU) pflichtete ihm bei: „Sechs Meter stammen noch aus vorsintflutlicher Zeit und sind in keinster Weise mehr zeitgemäß.“ Das sahen auch die Ratskollegen so und sprachen sich einstimmig für die Befreiung aus. je/kao

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