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Schönberg: Austragsbauer Matthäus Schweiger aus Osenhub verstorben

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Matthäus Schweiger

Im Alter von 81 Jahren ist der Austragsbauer Matthäus Schweiger aus Osenhub verstorben.

Schönberg – Wenige Tage vor seinem Tod war es sein größter Wunsch noch einmal die Felder und Wiesen um den Osenhuber-Hof zu sehen um dann im Beisein seiner Familie zu Hause in der gewohnten Umgebung für immer die Augen schließen zu dürfen. Seine fünf Kinder und die Schwiegertochter Vroni erfüllten ihm diesen letzten Wunsch. Nach dem Trauergottesdienst, zelebriert von Pfarrer Franz Eisenmann, fand Matthäus Schweiger im Familiengrab an der Seite seiner geliebten Ehefrau Grete, die ihm im Februar 2016 im Tod vorausging, seine letzte Ruhestätte.

Matthäus Schweiger wurde am 30. November 1939 in Bergham bei Wasentegernbach geboren. In der Kriegszeit wuchs mit zwei Geschistern auf dem elterlichen Anwesen auf. Nach der Volksschulzeit arbeitete Matthäus Schweiger viele Jahre als Knecht bei der Land- und Gastwirtsfamilie Gottbrecht in Grüntegernbach. 1963 wechselte er für fünf Jahre die Arbeitstelle zu der Firma CAMO, wo er sich die Fähigkeiten eines Schlossers aneignete.

+++ Todesanzeigen finden Sie auf unserem Trauerportal. Weitere Nachrufe aus der Region finden Sie hier. +++

Am 20. Juli 1968 heiratete er die Bauerntocher Margarete Jost aus Osenhub und übernahm mit ihr deren elterlichen Hof. Damit erfüllte sich sein Traum, als Bauer sein eigener Herr zu sein. Die fünf Kinder Birgit, Franz, Maria, Anita und Matthäus wurde in die glückliche Ehe geboren. Heute trauern neben den Kindern und Schwiegerkindern auch 15 Enkelkinder um den Vater und Opa.

Matthäus Schweiger war ein Bauer mit Leib und Seele. Solange es die Kräfte erlaubten, arbeitete er auf dem Hof mit, der 2003 an den jüngsten Sohn übergeben wurde. Matthäus Schweiger war tief verwurzelt im christlichen Glauben. Der Besuch des Sonntagsgottesdienstes und das Rosenkranzgebet gehörten zu seinem erfüllten Leben. Auch der Marianischen Männerkongregation gehörte er an. Die Schönberger Jagdgenossen verabschiedeten den Verstorbenen am offenen Grab.

Über Jahrzehnte beherbergte die Familie Schweiger Holledauer Walfahrer auf ihrem Weg zur Mutter Gottes nach Altötting, dafür sagten die Wallfahrer am offenen Grab ein herzliches „Vergelts Gott“.

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