Ausgleichsfläche gefunden

Zangberg – Die Gemeinde Lohkirchen benötigt im Rahmen eines Bebauungsplanaufstellungsverfahrens eine Ausgleichsfläche von 892 Quadratmetern, kann davon aber nur 401 Quadratmeter aus dem eigenen Ökokonto decken.

Nun beschloss der Gemeinderat Zangberg in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, Lohkirchen die benötigte Fläche bereitzustellen. Die Gemeinde Zangberg hat geeignete Grundstücke im Moos südlich des Palmberger Moosgrabens vorausschauend erworben und somit ein gut gefülltes Polster an Ausgleichsflächen. Somit entstehe eine „Win-win-Situation für beide Gemeinden“, wie es in der Sitzung hieß: Lohkirchen profitiere, weil keine wertvollen Nutzflächen als Ausgleich verwendet werden müssen, während sich die für eine landwirtschaftliche Nutzung im Moos ohnehin weniger wertvollen Flächen sehr gut als Ausgleichsflächen eignen. Der Gemeinde Zangberg hingegen nutzt die Weitergabe der Fläche, da sie die Kosten erstattet bekommt. Dabei werden die kalkulierten Unterhaltskosten für einen Zeitraum von 25 Jahren eingerechnet. hua

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