Ab August darf gezapft werden

Ab August darf an der ersten Tankstelle überhaupt an der A94 gezapft werden. Nur noch Restarbeiten werden dieser Tage durchgeführt. Foto je
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Ab August darf an der ersten Tankstelle überhaupt an der A94 gezapft werden. Nur noch Restarbeiten werden dieser Tage durchgeführt. Foto je

Zwei Jahre nach dem Spatenstich ist es jetzt soweit: Der erste Versorgungspunkt an der A94 öffnet. Ab dem 1. August kann in Frixing getankt werden, Reisende können das Gastronomieangebot nutzen oder im Shop einkaufen.

Erharting - Noch ist die Anzeigetafel für die Spritpreise dunkel, auf dem Dach des Versorgungsgebäudes, in welchem Gastronomie und Shop untergebracht sein werden, schrauben zwei Männer die Reklametafel des 24er-Autohofes fest. Derweil ist ein Monteur noch mit Feineinstellungen an der Zapfsäule beschäftigt. Restarbeiten sind es noch, doch pünktlich zur Ferienzeit soll der Autohof eröffnen, verkündet Wolfgang Graf, Expansionsleiter der 24-Autohof-Raststätten GmbH.

Die offizielle Eröffnung sei zwar erst zu einem späteren Zeitpunkt, doch das vollständige Serviceangebot könne schon ab dem 1. August genutzt werden. Tankstelle, Shop, Spielhalle und Gastronomiebetriebe in Form einer "Subway"-Filiale, Café Ino und einer Fastfood-Niederlassung von "Burger'z" werden das Angebot in Frixing, unmittelbar an der Autobahnabfahrt bereichern.

"Wir sind der erste Versorgungspunkt überhaupt entlang der A94", berichtet Graf stolz, vergisst dabei aber nicht zu erwähnen, dass es ein steiniger Weg gewesen sei von der Planung bis zur Realisierung des Projekts auf den knapp 12200 Quadratmetern großen Areal, auf dem 25 Vollzeitarbeitsplätze entstehen sollen. Die Stadt Töging hatte nämlich Einwände gegen das Bauprojekt inmitten ihres Wasserschutzgebietes vorgebracht und gegen die Ausnahmegenehmigung zum Betrieb einer Tankstelle in Frixing sogar vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht geklagt. Weil die Stadt allerdings nicht klagebefugt war hatte das Gericht diese Klage abgeschmettert (wir berichteten).

Trotzdem sei viel Zeit verstrichen, wie Graf erzählt, zwischenzeitlich war seitens des Autohof-Betreibers sogar von einem Hausverbot für den mittlerweile zum Töginger Bürgermeister gewählten Dr. Tobias Windhorst die Rede. "Die Klage hat uns mindestens ein halbes Jahr Zeit gekostet. Bis eine Baustelle nach einem Baustopp wieder zu Laufen beginnt, das dauert Zeit." Umso mehr freut man sich jetzt, dass die Anlage, deren Bausumme sich auf rund fünf Millionen Euro beläuft, nun seiner Bestimmung übergeben werden kann.

25 Lkw-Stellplätze wurden errichtet, "die Parkfläche ist aber auf 51 erweiterbar. Wir haben diese jetzt noch nicht gebaut, weil die Autobahn noch nicht durchgängig befahrbar ist", erklärt Graf. je

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