Auch die letzten Fieranten des Mittfastenmarkts werden vom Winde verweht

Die Zahl der Stände am Neumarkt-St. Veiter Mittfastenmarkt hat immer mehr abgenommen.

Am Mittwoch kam es zu einem Rekordtief. Ein Fierant aus Burgkirchen/Alz bot Spielzeug feil. Ein Händler aus Pfarrkirchen hatte in seinem Angebot eigentlich alles, was das Herz begehrt. Er war der Erste, der bereits um 11 Uhr vormittags seine Sachen wieder einpackte. Nicht die Käufer räumten die Verkaufstheke leer, es war der Wind, der stoßartig Blusen und Jacken umherwirbelte. Nur die zwei Neumarkter Damen vom Zuckerstand, Lidia und Evi Duimovich (Bild rechts, von rechts), die seit Jahrzehnten ihre Zuckerwatte, Lebkuchen und Magenbrot anbieten, hielten länger aus. Doch auch sie glauben, dass solche Märkte von Discountern und Internetanbietern verdrängt werden. Vermisst wurden die Rechen und Schnitzereien des Bürstenbinders aus dem Bayerischen Wald und der Stand mit den Cremes und Salben eines Anbieters aus dem Raum München, die der Schönheit und der Gesundheit dienen sollen. Einer der wenigen Kunden am Spielzeugstand war Lohkirchens Bürgermeister Siegfried Schick (Bild links). Er kaufte im Vorbeigehen für seinen Enkelsohn einen Schlepper mit Hänger (Bild links). Jaensch

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