Artenschutz läuft über ein Ökokonto

Oberbergkirchen – Für den geplanten Wegebau im Zuge des Flurneuordnungsverfahrens Irlham-Rott Manholding müssen auch artenschutzrechtliche Maßnahmen durchgeführt werden.

Auf den für den Wegebau ohnehin erforderlichen Kompensationsflächen können die artenschutzrechtlichen Maßnahmen aber nicht durchgeführt werden, weil die Flächen nicht geeignet sind.

Es steht jedoch eine geeignete, etwa 5000 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung. Muss aber die Finanzierung über die Teilnehmergemeinschaft erfolgen, so sprengt das den Finanzierungsplan.

Die Gemeinde dagegen könnte die Fläche in ihr Ökokonto einbuchen und so den Kaufpreis von 7 bis 8 Euro je Quadratmeter refinanzieren. Das Amt für Ländliche Entwicklung in München benötigt dringend eine Entscheidung der Gemeinde, ob diese bereit ist, die Fläche in ihr Ökokonto zu übernehmen, da sonst das Verfahren nicht weitergeführt werden kann.

Der Gemeinderat stimmte in der jüngsten Sitzung zunächst einer Behandlung als Eilantrag zu und beschloss schließlich die Übernahme der Fläche in das Ökokonto sowie der Kosten. ai

Kommentare