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Aufruf zum Strom sparen

Antrag der Grünen beschäftigt Oberbergkirchener Gemeinderat: Wo kann Gemeinde Energie sparen?

Auf dem Dach des neuen Kinderhauses ist bereits eine PV-Anlage installiert.
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Auf dem Dach des neuen Kinderhauses ist bereits eine PV-Anlage installiert.
  • VonSabine Gillhuber
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Der Oberbergkirchener Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, alle Möglichkeiten zum Einsparen von Energie zu prüfen. Insbesondere kurzfristig umsetzbare Möglichkeiten stehen dabei im Fokus, um durch die bevorstehende energieintensive Zeit bis zum Frühjahr zu kommen.

Oberbergkirchen – Oberbergkirchen ist in vielen Bereichen bereits vorbildlich – so werden einige kommunale Liegenschaften bereits über ein Nahwärmenetz, das mit Hackschnitzeln arbeitet, CO2-neutral beheizt, es sind viele eigene Fotovoltaikanlagen auf die kommunalen Dächer gebaut und die Straßenbeleuchtung wurde weitestgehend auf LED umgerüstet.

Raumtemperatur bereits abgesenkt

Bereits Anfang September wurde die Raumtemperatur in den Büroräumen abgesenkt und in den Toiletten die Warmwassergeräte abgeschaltet, wie es im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung dazu hieß. Computer und andere elektronische Geräte werden schon immer nachts heruntergefahren und ausgeschaltet.

Durchlauferhitzer aus hygienischen Gründen nötig

Ein Vorschlag im Antrag der Grünen lautete nun, die Durchlauferhitzer der Waschbecken im Haus der Kinder außer Funktion zusetzen. Dies ist jedoch aus hygienischen Gründen nicht möglich, lautete die Antwort seitens der Verwaltung. Die meisten Geräte werden in den Küchen und Betreuungsräumen für die Essenszubereitung und Getränkeausgabe gebraucht. Die übrigen Durchlauferhitzer werden für den erhöhten Hygieneanspruch aufgrund der Kinder benötigt, auch für die jährliche Legionellen-Untersuchung im Kindergarten ist eine Mindestabnahmetemperatur einzuhalten, informierte die Verwaltung.

Verwaltung kontrolliert ohnehin schon regelmäßig

Die Verwaltung kontrolliert regelmäßig den Energiebedarf ihrer Liegenschaften. Die Kontrolle soll nun in kürzeren Abständen erfolgen, um den generellen Verbrauch zu optimieren zum Beispiel durch hydraulische Abgleiche der Heizkörper oder die Verkürzung der Beleuchtungsdauer am Kindergarten-Parkplatz.

Muss es beim Händewachsen immer heißes Wasser sein?

Gemeinderatsmitglied Willi Kreck (Grüne) ergänzte, dass er mit dem Antrag auch die Bürger und Bürgerinnen zum Nachdenken anregen möchte. „Kann zum Beispiel die Außenbeleuchtung reduziert werden, braucht es zum Händewaschen immer warmes Wasser, können elektronische Geräte statt auf Standby zu laufen ganz ausgeschaltet werden?“, fragte Kreck. Jeder sollte sich Gedanken machen, wo im eigenen Haushalt Einsparpotenziale schlummern, mahnte Kreck. Einstimmig befürwortete der Gemeinderat die Idee, dass die Verwaltung weitere Einsparungsmöglichkeiten überprüfen sollte.

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