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Zwischenbilanz

Anstrengendes Corona-Jahr: Schüler und Lehrer in der Neumarkter Mittelschule sind gefordert

Schüler und Lehrer sind mit Homeschooling gleichermaßen gefordert: Neumarkts Mittelschul-Rektorin zog in der Verbandsversammlung Bilanz zum Corona-Jahr.
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Schüler und Lehrer sind mit Homeschooling gleichermaßen gefordert: Neumarkts Mittelschul-Rektorin zog in der Verbandsversammlung Bilanz zum Corona-Jahr.
  • Karlheinz Jaensch
    vonKarlheinz Jaensch
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Verbandsversammlung der Mittelschule: Homeschooling, Testpflicht und Präsenzunterricht – Schulleiterin Angela Wimmer mit Corona-Zwischenbericht. Aber auch die Schülerbeförderung war Thema. Der Prüfungsverband hatte bemängelt, dass der Verband zu viel für die Schülerbeförderung zahlt.

Neumarkt-St. Veit – Im Rahmen der überörtlichen Prüfung der Jahresrechnung stellte der bayerische kommunale Prüfungsverband fest, dass die Stadt Neumarkt-St. Veit im Mittelschulverband für 137 Schüler die Beförderung bezahlt, obwohl nur 28 davon einen gesetzlichen Beförderungsanspruch haben.

Diese Tatsache war Thema bei der Sitzung des Mittelschulverbandes Neumarkt-St. Veit im Herzoglichen Kasten. Die Mitglieder des Verbandes, vor allem die Bürgermeister, beschlossen nach längerer Beratung, bis zum Jahreshaushalt 2022 dafür nach einer Lösung zu suchen.

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Finanzverwalter informierte über die Jahresrechnungen der Jahre 2019 und 2020

Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte Finanzverwalter Markus Huber über die Jahresrechnungen der Jahre 2019 und 2020. Im Jahr 2019 schloss die Jahresrechnung des Mittelschulverbandes mit einer Summe von 917 904 Euro. Davon entfielen 91 190 Euro auf den Vermögenshaushalt.

Die Ausgaben für den Schulbetrieb lagen in diesem Jahr um 64 000 Euro über dem Ansatz. Grund waren unter anderem Lohnkostenerstattungen. 2020 schloss der Haushalt mit 883 397 Euro, wobei auf den Vermögenshaushalt 70 387 Euro entfallen.

Rücklagen haben sich um 40 000 Euro vermindert

125 984 Euro betrug der Rücklagenstand Ende 2019. Anstatt der im Haushalt vorgesehenen Rücklagenentnahme von 29 600 Euro musste jedoch aufgrund der kostenintensiven Anschaffungen im Vermögenshaushalt ein Betrag von 40 314 Euro entnommen werden. Damit hat sich die Rücklage zum Jahresende 2020 auf 85 671 Euro vermindert.

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Die wichtigsten Anschaffungen 2020 waren 16 Tablets zum Verleihen an die Schüler. Zudem wurden im Rahmen des Förderprogramms „Digitalpakt Schule“ Laptops, Beamer und Dokumentenkameras angeschafft.

In der Vorschau gab Finanzverwalter Huber den Haushaltsplan für 2021 bekannt, bei dem ein Gesamtvolumen von 928 950 Euro angesetzt ist.

Nur 9. und 10. Klassen befinden sich im Präsenzunterricht

Am Ende des öffentlichen Teils gab Schulleiterin Angela Wimmer einen Überblick über den laufenden Schulbetrieb im Coronajahr: Präsenzunterricht hätten an der Mittelschule nur die drei Abschlussklassen 9 a, 9 b und 10. Wegen vorhandener großer Räume kann der Unterricht im Klassenverband stattfinden, somit sei kein Wechselunterricht nötig.

Tägliches Corona-Selbsttesten der Schüler unter Aufsicht der Lehrkräfte sei die Voraussetzung für den Schulbesuch. Einige Schüler verweigern Corona-Test, kommen ihrer Schulpflicht durch Lernen daheim nach. Die von der Stadt angeschafftenWarnampeln zum Messen des CO2-Gehalts der Raumluftmit visueller Aufforderung zum Lüften bedeuten eine große Hilfe, so Wimmer.

Leihtablets für bedürftige Kinder im Homeschooling

Die Jahrgangsstufen 5 bis 8 haben jetzt ausschließlich Distanz-Unterricht durch Videokonferenzen. Für bedürftige Schüler stehen kostenlos Leih-Tablets zur Verfügung. Ein Problem sei, dass viele Kinder technische Probleme mit dem Internet zu Hause haben. Es kommt auch vor, dass es kein WLAN gebe oder das Mikrofon funktioniert nicht. Lehrer und Schüler seien insgesamt sehr gefordert.

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