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„Weihnachten“ als Schwerpunkt

Anlaufstelle für Jung und Alt: Mit neuem Elan in den Neumarkter Vhs-Herbst

Die Volkshochschule liegt ihr am Herzen: Rosmarie von Roennebeck will ihren Teil dazu beitragen, dass die Erwachsenenbildung weiterhin einen hohen Stellenwert in der Stadt genießt.
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Die Volkshochschule liegt ihr am Herzen: Rosmarie von Roennebeck will ihren Teil dazu beitragen, dass die Erwachsenenbildung weiterhin einen hohen Stellenwert in der Stadt genießt.
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Rosina Maria von Roennebeck leitete schon mal zehn Jahre die Volkshochschule mit, jetzt hat sie die Vereinsführung übernommen. Das hat die langjährige Neumarkter Stadträtin alles vor.

Neumarkt-St. Veit – Die Volkshochschule Neumarkt-St. Veit hat nach unruhigen Zeiten eine neue Leiterin gefunden. Rosina Maria von Roennebeck, die bereits unter der Leitung von Charly Giesdorf zehn Jahre lang als zweite Vorsitzende mitgearbeitet hat, lenkt nun die Erwachsenenbildung in der Rottstadt. Im Jahr eins nach coronabedingten Lockdowns will die Erwachsenenbildung mit neuem Schwung in die Herbstsaison starten.

Anlaufstelle für Jung und Alt

Die gebürtige Neumarkterin ist seit 1996 ununterbrochen Mitglied des Stadtrates, war zudem zwei Perioden im Kreistag vertreten, leitet die Geschäfte des VdK und ist als Mitglied vieler Vereine oft auch deren ehrenamtlicher Kassenprüfer. Als Gründungsmitglied des Freundeskreises Caneva ist sie dessen Schriftführerin und sie gehört zur Vorstandschaft der CSU und Frauenunion im Ort.

Vhs wieder in ruhigem Fahrwasser

„Für mich war es wichtig, die Vhs wieder in ein ruhiges Fahrwasser zu bekommen, um sich voll und ganz auf die Kernaufgaben, die eine Vhs zu leisten hat, zu konzentrieren“, begründet sie ihre Entscheidung, an der Spitze der Erwachsenenbildung von Neumarkt-St. Veit zu stehen. „Nach zwei Anläufen hoffe ich, dass dies gelungen ist!“

Teamarbeit in den Fokus gerückt

Das Wichtigste sei die Teamarbeit zwischen der Vorstandschaft und der Geschäftsführerin. Es sei gelungen, eine Vorstandschaft zu bilden, die sehr harmonisch, zielstrebend und effizient zusammenarbeitet. Die Hauptarbeit leistet die Geschäftsführerin Brigitte Häglsperger, die seit einigen Wochen von Regina Huber unterstützt wird.

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Digitalisierung ist ein wichtiger Punkt

Die VHS soll in Zeiten der Digitalisierung für Jung und Alt eine wichtige Anlaufstelle für Erwachsenenbildung bleiben, aber auch im Bereich „Junge VHS“ für Kinder ein buntes Angebot bieten und so nicht nur ein Ort der Bildung, auch im Beruf, sein, betont von Roennebeck. Die Kurse sollen der Ort generationsübergreifenden Begegnung sein, aber auch Hilfe im Alltag. Dazu bietet die VHS ein tolles Team an Dozenten, das durch langjährige Arbeit gefestigt ist. Aber gerne nimmt sie neue Kursleiter an.

Aktuelles Paradebeispiel sei der sehr beliebte Gemüseanbaukurs. „Die Dozentin kam glücklicherweise auf uns zu, und innerhalb kürzester Zeit konnten wir die großartige Idee gemeinsam umsetzen“, freut sich die Vorsitzende. Verstärkt sollen Sprachkurse angeboten werden, wofür noch Ausbilder gesucht werden.

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Vhs will generationenübergreifend tätig sein

Mit aktuellen Kursen für Gesundheit, Gymnastik, Entspannung, Ernährung, Fitness werden Bereiche des Lebens abgedeckt. Erste Hilfe Kurse in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst kommen ins Angebot, wie auch Weinvorträge, Bildungsausflüge und neu: direkte Bildungsreisen in Kooperation mit Unique Reisen. Töpfern, Stricken, Häkeln, Zeichnen, Aquarell-Malerei, Filzen, Specksteingestaltung, Basteln, Kochen und Backen gibt es nach Bedarf für sämtliche Altersgruppen.

Raumnot erschwert die Kursplanung enor

Die Raumnot erschwert die Kursplanung enorm, sagt von Roennebeck. Dennoch soll durch geschickte Werbung die VHS „sichtbarer“ gemacht werden. Rosina von Roennebeck will Bewährtes weiterführen und achten, dass Neues, für die Region Interessantes, angeboten wird. Wichtig ist ihr, dass Volkshochschulen „einen Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie leisten“.

Einen Beitrag zur Demokratie leisten

Dazu möchte die Leiterin jedes Jahr Themenmonate einbauen. Die Auftaktveranstaltung für den Weihnachtsmonat ist am Freitag, den 12. November.

Die Volkshochschule will den neuen Weg fortsetzen und nach dem „Bayerischen Monat“ im vergangenen Jahr auch heuer wieder ein Schwerpunktthema im Herbstprogramm setzen. Diesmal geht es ab November um „Weihnachten“. Nach Angaben der Geschäftsführerin Brigitte Häglsperger sind dazu unter anderem Koch- und Backkurse geplant. Weihnachtsgeschenke und -deko selbst zu gestalten ist unter den Kursen zu finden, und Kreisheimatpfleger Dr. Reinhard Baumgartner wird einen Vortrag über Weihnachtsbräuche halten.

An Weihnachten geht es zur Stille-Nacht-Kapelle nach Oberndorf

Den Abschluss bildet eine Fahrt im Dezember zur Stille-Nacht-Kapelle nach Oberndorf. Häglsperger hofft, dass die Corona-Pandemie der Vhs nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Im vergangenen Jahr konnten zwar trotz Lockdowns noch einige Veranstaltungen absolviert werden, „aber man hat schon gemerkt, dass die Leute wegen Corona zurückhaltend geworden sind“. In diesem Jahr, mit den veränderten Rahmenbedingungen zur Einschätzung der Corona-Lage, ist sie zuversichtlich, dass sich die Bevölkerung wieder mehr für das Vhs-Programm begeistern lässt.

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