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Alois Christof aus Fränking mit 89 Jahren verstorben

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Alois Christof

Im Alter von 89 Jahren ist Alois Christof aus Fränking nach kurzer, schwerer Krankheit im Kreiskrankenhaus Haag verstorben. Nach dem Trauergottesdienst im engsten Familienkreis, zelebriert von Pfarrer Franz Eisenmann, fand der Verstorbene seine letzte Ruhestätte im Familiengrab in Niedertaufkirchen.

Niedertaufkirchen – Alois Christof kam am 13. Oktober 1931 in Fuchsberg (Böhmerwald) zur Welt. Er wuchs mit seinen zwei Brüdern Anton und Lorenz auf und hatte eine schöne aber entbehrungsreiche Kindheit. Im Zweiten Weltkrieg musste er mit 14 Jahren mit seinen Eltern und Brüdern ihr landwirtschaftliches Anwesen und die Heimat verlassen.

Dann kam er in das Auffanglager nach Straubing, später nach Haidholzen bei Rosenheim, wo er von früh bis spät bei den Bauern arbeitete, um zu überleben. Von 1954 bis 1957 war er bei der Molkerei Cervais in Rosenheim angestellt. Am 4. Mai 1957 heiratete er Monika Hammermaier in der Wallfahrtskirche Teising.

Sie übernahmen das landwirtschaftliche Anwesen seiner Frau in Fränking. Mit viel Mühe und Fleiß bewirtschafteten die Beiden den Hof im Nebenerwerb. Sie modernisierten und vergrößerten den Betrieb mit Freude. Aus der glücklichen Ehe gingen die Kinder Georg und Monika hervor. Viele Jahre war er treues Mitglied bei der Feuerwehr. Nach der Hofübergabe an Sohn Georg half er noch immer mit, so gut es ging.

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Da seine Frau Monika immer mehr auf Hilfe angewiesen war, zogen die Beiden vor circa zehn Jahren nach Henhub (Engelsberg). Alois unterstützte seine Schwiegertochter Rosa bei der Pflege seiner Frau. Im Jahr 2008 verlor er seinen älteren Bruder Anton, 2014 verstarb seine geliebte Ehefrau Monika, vergangenen Januar ging ihm sein jüngerer Bruder Lorenz in die Ewigkeit voraus.

Ganz besonders stolz war er auf die sechs Enkelkinder sowie sieben Urenkel. Da sich sein Gesundheitszustand in den letzten Jahren nach und nach verschlechterte, wurde auch er liebevoll von Schwiegertochter Rosa gepflegt. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt konnte er sich noch mit einem kräftigen Händedruck von seinen Kindern verabschieden. In der kommenden Nacht schlief er für immer friedlich ein.

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