Alle Jahre wieder im Kulturbahnhof: Weihnachtskonzert einer „vielsaitigen“ Musikschule

Fünf junge Ballerinas tanzten grazil nach Tschaikowskys Nussknacker. Jaensch
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Fünf junge Ballerinas tanzten grazil nach Tschaikowskys Nussknacker. Jaensch

Von wegen Lampenfieber: 31 Kinder der musikalischen Früherziehung zeigen ihr Können.

Neumarkt-St. Veit – Der Kulturbahnhof im der Rottstadt hat sicherlich die meisten Besucher bei den Konzerten der Musikschule. Erstens bietet Schulleiter Johannes Schmidt die meisten stets die meisten Künstler auf. Und zweitens bringt ein jeder der Interpreten den gesamten Familienclan als Fanclub mit. Dennoch sind die Darbietungen der jungen Musikschüler mit besonderer Demut zu beurteilen, denn für viele ist es das erste Mal, dass sie vor großem Publikum auftreten. Viel Applaus war der verdiente Lohn. Schüler von acht Instrumentallehrern zeigten an ihren Instrumenten, wie sie ihr Instrument bereits beherrschen. Saiteninstrumente aller Art waren vorherrschend, doch ist das Können auf manchem Blasinstrument recht beachtlich. Den Anfang machte die musikalische Früherziehung. 31 Kinder bis fünf Jahre brachten viele Instrumente gleichzeitig zum Schwingen und bewiesen, dass rhythmische Erziehung auch den Einsatz des Körpers verlangt, und die menschliche Stimme ein feines Instrument ist. Die anderen Kinder spielten der Jahreszeit entsprechend Winter- und Weihnachtslieder auf Gitarren, Zithern, Klavieren, auf Flöten, Saxofones, Klarinetten, auf Akkordeons und diatonischen Harmonikas. Manche traten als Solisten, andere im Duett oder Terzett auf. Die Freude am Zusammenspiel war immer groß.

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