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Alle acht Tage eine größere Aktivität

Der Trachtenverein Taubenbergler Stamm pflegt unermüdlich bayerische Traditionen. Das wurde beim Jahresbericht deutlich, der bei der Generalversammlung im „Poseidon“ vorgetragen wurde – eine Stunde lang dauerten der Vortrag.

Neumarkt-St. Veit – Schriftführer Wolfgang Eckereder trug zusammen mit der Jugendwartin Birgit Frenzel und den beiden Vorplattlern Alexander und Andi Haindl finger den Jahresbericht vortrug. Über eine Stunde schilderten die vier Vortragenden die Höhepunkte des Vereinsjahres 2018, wobei sie den gespannt lauschenden Zuhörern die Ereignisse mit vielen Illustrationen verdeutlichten. Da war die Maibaumaktion, die vom Fällen des Baumes im Januar mit Schepsen, Schmücken, Transportieren und Bewachen bis zum Aufstellen viele Arbeitsstunden der Beteiligten beanspruchten. Viel Anerkennung ernteten die Trachtler bei Umzügen im Ort, wie etwa beim Volksfestauszug oder bei der Fronleichnamsprozession. Die Kinder- und Jugendgruppen zeigten Tänze und Plattler bei zwei Vereinsabenden und am Heimatabend. Die Übungen und Proben dazu fanden regelmäßig im neuen Zimmer im renovierten Pfarrheim statt, dessen Neueinweihung die Trachtler erheblich mitgestalteten. Birgit Frenzel sprach einen besonderen Dank dem Pellet Zentrum aus, wo man während der langen Umbauarbeiten des Heimes einen kostenfreien Übungsplatz gefunden hatte.

Besondere Übungen führten die Plattler zu großartigen Erfolgen: Andi Haindl finger trainierte selbst und seine „Buam“ zu bisher nie erreichten Erfolgen im Preisplatteln. Zahlreiche erste Plätze und Podiumsplätze erplattelten sie in diesem Jahr. Einer seiner Eleven schaffte sogar den Sprung in die Gaujugend (wir berichteten.)

Natürlich sind die Trachtler viel in der Heimatstadt unterwegs, und bei den Veranstaltungen des Gebietes, Bezirkes und des Gaus sind sie immer kräftig vertreten. Und wenn das Jugendzeltlager des Bezirks einlädt, dann dürfen die Kinder freilich an den sehr erlebnisreichen Tagen teilnehmen, und Aktive des Vereins übernehmen Betreueraufgaben.

Neben Platteln und Tanzen pflegt der Verein auch die Stubenmusik, und Gabi Deinböcks Musikgruppe verschönt nicht nur interne Veranstaltungen. Die Diandl spielen auch gerne, wenn sie von anderen engagiert werden. Und beim Heimatabend kam zum Vorschein, dass die jüngsten Buam dabei sind, ein Bläserquartett zu bilden.

Die Theatergruppe unter Renate Huber hatte 2018 mit dem „Zipferl vom Glück“ auch ein glückliches Händchen, denn ihre Spieler wurden mit gutem Besuch belohnt.

Der Verein steht auch finanziell auf sicheren Füßen, wie Kassier Werner Frenzel darlegte. Weil man beim Vereinsabend eine eigene Ansagerin hatte, auch beim Theater wenig Requisiten benötigte und sich alte Lederhosen gut verkaufen ließen, blieb ein Überschuss, der zusammen mit der 1000-Euro-Spende der Sparkasse über 2500 Euro ausmacht.

Vorstand Klaus Eckereder verlas dann noch die Termine fürs kommende Jahr – 44 an der Zahl.

Das nahm Zweiter Bürgermeister Michael Asbeck zum Anlass, dem Verein für die großartige Jugendarbeit zu danken und weiterhin frohes Schaffen zu wünschen.

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