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Bernhard Häglsperger und Sandra Großmann gehen

Akzente in schwierigen Zeiten gesetzt: Zwei Seelsorger aus Neumarkt-St. Veit verabschiedet

Nach der Abschiedsmesse auf der Pfarrwiese von St. Veit (von links): Bürgermeister Erwin Baumgartner, Pfarrverbandsratsvorsitzender Ignaz Bürger, Pfarrer Franz Eisenmann mit dem neuen Messgewand für den Pfarrvikar, Pfarrvikar Bernhard Häglsperger mit dem Stich der Stadt und Gutschein der Stadtkapelle, Gemeindeassistentin Sandra Großmann mit ihrer neuen Mantelalbe, Gemeindereferentin Franziska Maier, die Anleiterin von Sandra Großmann sowie Robert Kleindienst und Alfons Weigand von der Stadtkapelle Neumarkt.
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Nach der Abschiedsmesse auf der Pfarrwiese von St. Veit (von links): Bürgermeister Erwin Baumgartner, Pfarrverbandsratsvorsitzender Ignaz Bürger, Pfarrer Franz Eisenmann mit dem neuen Messgewand für den Pfarrvikar, Pfarrvikar Bernhard Häglsperger mit dem Stich der Stadt und Gutschein der Stadtkapelle, Gemeindeassistentin Sandra Großmann mit ihrer neuen Mantelalbe, Gemeindereferentin Franziska Maier, die Anleiterin von Sandra Großmann sowie Robert Kleindienst und Alfons Weigand von der Stadtkapelle Neumarkt.

Pfarrvikar Bernhard Häglsperger und Gemeindeassistentin Sandra Großmann wechseln nach den Ferien in eine andere Wirkungsstätte. Pfarrer Eisenmann lobt das kreative Talent der beiden Seelosorger, die durch die Pandemie in besonderer Weise herausgefordert waren.

Neumarkt-St. Veit – Zwei verdiente Mitarbeiter hat der Pfarrverband Neumarkt-St. Veit verabschiedet. Beide treten nach den Ferien neue Stellen an, wie es von der Erzdiözese so vorgesehen ist: Pfarrvikar Bernhard Häglsperger, der vier Jahre im Pfarrverband und zwei Jahre auch im Nachbarpfarrverband Schönberg tätig war, wird ab September Pfarrer im Pfarrverband Königsdorf bei Bad Tölz. Gemeindeassistentin Sandra Großmann, die zwei Jahre zur Ausbildung im Pfarrverband war, wechselt zum Herbst in den Pfarrverband Waldkraiburg.

Die Messe im Freien vor der Kirche St. Veit hätte bald nicht stattfinden können, da während des Eingangsliedes einige dicke Tropfen vom Himmel fielen. Doch alle blieben, spannten Schirme auf oder warteten ab. Die Messe und das anschließende Beisammensein konnten dann regenfrei über die Bühne gehen.

Kreatives Duo führt durch die Pandemie

Pfarrer Franz Eisenmann dankte den beiden Seelsorgern für deren Einsatz im Pfarrverband und für die Akzente, die die beiden in einer schweren Zeit gesetzt hätten. Denn wegen der Corona-Pandemie hätten die beiden viele Dinge, die sonst möglich gewesen wären und auch die „Schmankerl“ in der Ausbildungszeit seien, nicht umsetzen können. „Aber sie fanden Alternativen und haben kreative neue Ideen durchgeführt“, lobte Eisenmann. Pfarrvikar Häglsperger etwa in der Firmvorbereitung; Sandra Großmann bei den lange nicht möglichen Kleinkindergottesdiensten in Form von „Gottesdiensten in der Tüte“.

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Pfarrvikar Häglsperger nahm in seiner Predigt das Wort des Evangeliums auf, in welchem die Jünger vor der Brotvermehrung durch Jesus fragen: „Was sind denn die fünf kleinen Brote für so viele?“ Er übertrug das auf die Seelsorge. Dort würden sich heute viele fragen: Was sind denn die wenigen Seelsorger bei uns, wenn sie immer mehr Pfarreien zu begleiten haben? Was sind denn die Ehrenamtlichen, wenn sie immer mehr tun sollen?

Ehrenamtliche haben trotz Corona Vieles ermöglicht

Jesus jedoch denke anders: Er nimmt die fünf Brote und lässt viel daraus werden. „Das macht er auch heute so: Er packt mit den Leuten an, die da sind.“ Und das, so betonte er, seien nicht so wenige. Er nannte stellvertretend viele Engagierte, viele Kommunionmütter, die trotz der Herausforderungen mit Corona Vieles ermöglichen wollen.

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Neues und auch Ungeplantes ist entstanden

Sandra Großmann ergänzte, dass die Leute sie so angenommen hätten, wie sie ist, und dann gemeinsam Neues und auch Ungeplantes entstehen und wachsen konnte. „Das hat gut getan!“ Die Messe wurde umrahmt von der Stadtkapelle Neumarkt-St. Veit, in der auch Trompeter Pfarrvikar Häglsperger öfter mitgespielt hatte. Sie dankte ihm dies nach dem Gottesdienst mit einem Brotzeitbrett.

Schwindelfreier Kaplan mit Trompete

Nach der Messe gab Pfarrer Eisenmann im Rückblick Anekdoten zum Besten. Etwa diese: Als Kaplan Häglsperger beim Aufsetzen der renovierten Turmspitze von St. Veit mit ganz oben am Gerüst stand und mit seiner Trompete dazu spielte – das habe auch Eisenmann beeidnruckt, „weil das sicher nicht viele Kapläne machen können“.

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Ein Messgewand vom Pfarrverband

Er überreichte Abschiedsgeschenke des Pfarrverbands mit Ignaz Bürger: An Sandra Großmann eine Mantelalbe als „Arbeitsgewand“, das sie an ihrem neuen Wirkungsgebiet Waldkraiburg nutzen kann Und Pfarrvikar Häglsperger freute sich über ein Marienmessgewand, das er sich gewünscht hatte.

Beide nehmen das historische Neumarkt mit auf ihre Reise

Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) überreichte Bilder vom historischen Neumarkt an die beiden und dankte ihnen für ihren Einsatz, der für alle Bürger Neumarkts Akzente und Anregungen gebracht habe.

Im Anschluss nutzten die Besucher den Stehempfang, um sich zum einen bei den beiden Seelsorgern zu bedanken und ihnen gute Wünsche für den weiteren Weg mitzugeben.

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