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800.000 Euro für die Kleinsten: Kinderkrippe in Egglkofen wird erweitert

Den offiziellen Spatenstich für den Erweiterungsbau der Kinderkrippe führten aus: Florian Reichl vom Bauamt der VG, Kämmerer Thomas Menzel, Ingenieur Rudi Ostermeier, Andreas Grinzinger von der Baufirma, Maria Atzenbeck (stellvertretende Leitung Kinderland) Manuela Schmaußer (Leiterin Kinderland), Bürgermeister Johannn Ziegleder und Architekt Bernhard Englmeier (von links). Im Hintergrund die Bauhofmitarbeiter Martin Brams, Richard Ortmeier und Rudi Maier (von links).
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Den offiziellen Spatenstich für den Erweiterungsbau der Kinderkrippe führten aus: Florian Reichl vom Bauamt der VG, Kämmerer Thomas Menzel, Ingenieur Rudi Ostermeier, Andreas Grinzinger von der Baufirma, Maria Atzenbeck (stellvertretende Leitung Kinderland) Manuela Schmaußer (Leiterin Kinderland), Bürgermeister Johannn Ziegleder und Architekt Bernhard Englmeier (von links). Im Hintergrund die Bauhofmitarbeiter Martin Brams, Richard Ortmeier und Rudi Maier (von links).
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Die Gemeinde wächst und mit den neuen Baugebieten nimmt auch die Zahl der Kinder zu. Deshalb hat Egglkofen reagiert und nach Möglichkeiten gesucht, die Zahl der Krippenplätze auszubauen. Der Gemeinderat hat sich für die Variante entschieden, die bestehende Kinderkrippe zu erweitern.

Egglkofen – Der Kinderbedarfsplan aus dem Jahr 2020 hat gezeigt, dass mehr Krippenplätze notwendig sind. Mit dem Spatenstich fiel jetzt der Startschuss für eine Erweiterung. Dafür gibt es einen Anbau zwischen dem bestehenden Kindergarten und der Kinderkrippe. Der Kinderkrippenanbau wird von der Gemeinde errichtet, sie fungiert auch als Trägerin. Die voraussichtliche Fertigstellung und der Bezug der Einrichtung ist Anfang Dezember 2022 vorgesehen.

Der Krippenanbau ist für eine zusätzliche Gruppe mit zwölf Kindern konzipiert und soll als rechteckiger Baukörper mit Flachdach zwischen den beiden Gebäuden ausgeführt werden.

Wie Florian Reichl vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft dazu mitteilt, wird das Gebäude als gemauerter Massivbau nach den geltenden hohen energetischen Vorgaben errichtet werden. Der Gruppenraum orientiert sich nach Osten und Westen zu den Außenspielflächen im Garten. Die Bruttogrundfläche des Gebäudes beträgt rund 135 Quadratmeter.

Coronagerechte Be- und Entlüftung ist ebenfalls vorgesehen

Um eine gute Luftqualität in den Räumen der Erweiterung, als auch in den bestehenden Räumen gewährleisten zu können, ist auch der Einbau von zwei zentralen Lüftungsgeräten geplant. Die Anlagen werden so ausgelegt, dass sie die Vorgaben einer coronagerechten Lüftung erfüllen.

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Für die Beleuchtung des Gebäudes sind LED-Deckenstrahler vorgesehen. Um zukünftig einen Teil des benötigten Stroms selbst erzeugen zu können, wird das Dach mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

Für die Beheizung des Gebäudes ist eine vollflächige Fußbodenheizung geplant. Die Wärme für die Heizung soll vom bestehenden Fernwärmeanschluss im Kindergarten geliefert werden. Das Brauchwasser wird dezentral mit Boilern erzeugt.

Fördermittel reduzieren Kosten

Der Kinderkrippen-Anbau wird laut den Schätzungen des Ingenieurbüros rund 800.000 Euro kosten. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Johann Ziegleder darüber, dass die Gemeinde für die Baumaßnahme durch verschiedene Sonderinvestitionsprogramme des Bundes mit eine Gesamtförderung von rund 496.000 Euro bekommen wird.

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