Gemeinderat beschließt Beitritt

6000 Euro für das Energie-Netzwerk – ein überschaubarer Rahmen für Niedertaufkirchen

Wie kann man Enrgie sparen? Beispielsweise durch die passende Wärmedämmung. Wo die Gemeinde Niedertaufkirchen Einsparungspotenzial hat, das soll das Energie-Effizienz-Netzwerk Mühldorf herausfinden. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat den Beitritt beschlossen.
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Wie kann man Enrgie sparen? Beispielsweise durch die passende Wärmedämmung. Wo die Gemeinde Niedertaufkirchen Einsparungspotenzial hat, das soll das Energie-Effizienz-Netzwerk Mühldorf herausfinden. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat den Beitritt beschlossen.
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
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Der Gemeinderat Niedertaufkirchen votiert einstimmig für den Beitritt zum kommunalen Energie-Effizienznetzwerk des Landkreises. Die zentrale Koordination liegt im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft in Rohrbach.

Niedertaufkirchen – Über den Beitritt zum kommunalen Energie-Effizienznetzwerk des Landkreises diskutierte der Niedertaufkirchener Gemeinderat. In einer Infoveranstaltung hatte sich schon vor der Sitzung die Gelegenheit geboten, sich ein Bild über die Ziele des Netzwerkes zu machen. Davon hatten Vertreter der Gemeinde auch Gebrauch gemacht. „Eine sehr informative Veranstaltung. Für die Gemeinde auf jeden Fall eine Bereicherung“, fand Gemeinderatsmitglied Markus Schlagbauer (Grüne).

Der Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach, Georg Wagenbauer, betonte dabei, dass die Beratungsleistungen über das Netzwerk bezuschusst würden.

Gutes Beratungsinstrument an der Seite

„Wir hätten ein gutes Beratungsinstrument auf unserer Seite“, warb auch Bürgermeister Sebastian Winkler (FWG) für einen Beitritt. Er nannte dabei als größten Vorteil, dass die Gemeinde eine beratende Person an die Seite gestellt bekomme, die bereits eine große Erfahrung in anderen Gemeinden gesammelt hat, die bereits Mitglied dieses Netzwerk seien. „Man muss aber auch Geld bereit halten, um bestimmte Sachen umzusetzen.“ Als jährliche Kosten nannte Winkler 2000 Euro, insgesamt seien 6000 Euro bereitzustellen für den Zeitraum von drei Jahren.

Ampfing ist schon länger dabei:

Grünes Licht zum Energiesparen

Kein Energiebeauftragter, sondern zentrale Koordination im Rathaus

Gemeinderätin Dr. Rita Sperl (Grüne) wollte wissen, ob es Sinn machen würde, einen Energiebeauftragten zu benennen, der etwa Infoveranstaltungen besuchen könnte. Dies Winkler ab: „Es ist sinnvoller, dass dies ein Mitarbeiter aus dem Rathaus übernimmt, weil dieser dann auch die beiden anderen Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft, Erharting und Niederbergkirchen, vertreten kann.“ Die Fäden würden dann zentral in Rohrbach zusammenlaufen.

Bereiche werden noch festgelegt

Auf die Frage Sperls, welche Bereiche für Beratungsleistungen aus dem Netzwerk in Frage kämen, konnte Winkler noch keine konkrete Antwort geben. Dies werde im Rahmen des Coachings ermittelt beziehungsweise existierten bereits Unterlagen aus früheren Beratungsleistungen, die herangezogen werden könnten, „darauf ließe sich vielleicht aufbauen.“ 6000 Euro auf drei Jahre das sei ein überschaubarer Kostenrahmen, meinte Winkler.

Gemeinde will beitreten – wenn dann auch die Fördermittel fließen

Und Niedertaufkirchens Bürgermeister war mit dieser Meinung nicht alleine. Einstimmig war der Gemeinderat dafür, dem Netzwerk beizutreten, vorbehaltlich der Fördermittelbeteiligung. je

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