Josef Reicheneder am aktivsten - Festabend des Theaterstadls zum 25-Jährigen

4000 Einsätze für den Spielleiter

Ehrung des Aktivsten (von links): Stefan Holz, Spielleiter Josef Reicheneder und Hubert Roßkothen. Fotos re
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Ehrung des Aktivsten (von links): Stefan Holz, Spielleiter Josef Reicheneder und Hubert Roßkothen. Fotos re

Niedertaufkirchen - Der Theaterstadl Niedertaufkirchen feierte sein 25-jähriges Bestehen. In einem Fackelzug ging es zur Stettner Heilig-Geist-Kirche, wo Pfarrer Eisenmann einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder zelebrierte.

Beim anschließenden Festabend im Gasthaus Roßkothen ließ der Theaterstadl dann mit Hilfe einer Bilder-Präsentation die letzten 29 Jahre Revue passieren: Die erste Theateraufführung fand bereits 1980 mit dem Stück "Der Susi ihr G'spusi" statt. 1984 gründeten dann Hans Kohlbeck, Josef Reicheneder, Hubert Roßkothen, Hans Brunner, Georg Lohr, Georg Reichl, Herbert Noppenberger, Gusti Eckereder-Hobmeier, Greti Friedhaber sowie Resi und Hildegard Fuchs den Verein.

Neben vielen Eindrücken vergangener Theateraufführungen sahen die Besucher des Festabends auch Fotos von den sonstigen Aktivitäten des Vereines, wie der Gestaltung des unsinnigen Donnerstags, an dem die "Niedertaufkirchner Männergarde" des Theaterstadls jahrelang fester Bestandteil war.

Hubert Roßkothen ehrte die anwesenden Gründungsmitglieder mit Erinnerungsgeschenken. Die langjährige Kassierin Christa Eisner verabschiedete der Theaterstadl mit einem Geschenk.

Der Vorstand hob schließlich hervor, dass Spielleiter Josef Reicheneder der aktivste aller Theaterspieler ist. In seiner Karriere hatte er bereits über 4000 Einsätze, "eine Zahl, die wohl kein anderer Spieler mehr erreichen wird", stellte der Vorstand heraus. Ein besonderes Lob hatte Roßkothen für Gusti Eckereder-Hobmeier parat, die 13 Jahre lang die Niedertaufkirchner Männergarde "mit unendlicher Geduld" trainierte. Als besondere Einlage spielten ehemalige aktive Spielerinnen eine Fahnenweihe nach. Sie hefteten unter großem Applaus selbst gemachte Fahnenbänder an eine eigens für diesen Tag gefertigte Fahne.

Zweiter Bürgermeister Karl Bischof überbrachte dem Jubelverein die Glückwünsche von Bürgermeister Sebastian Winkler und der Gemeinde Niedertaufkirchen. Er zeigte sich erfreut über die zahlreichen Aktivitäten des Vereines und die großartigen Leistungen der aktiven und ehemaligen Spieler und ihrer Leitung. Bei der Vorstandschaft bedankte er sich für die geleistete Arbeit und den guten Zusammenhalt. Auch er wünschte dem Verein für die Zukunft alles Gute und weiterhin unterhaltsame Theateraufführungen.

Besucher, aktive und ehemalige Spieler schwelgten noch lange in Erinnerungen, insbesondere beim Durchblättern der vielen Fotoalben mit Bildern vergangener Theateraufführungen. Die Niedertaufkirchner Blaskapelle spielte derweil unermüdlich auf. re

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