125 Jahre im Orden der Heimsuchung Mariä

Zum Jubiläum der beiden Schwestern M. Regina Pfaffinger und M. Benedicta Döring (sitzend, von links)gratulieren Bürgermeister Georg Auer, Josef Buchner, Waltraud Obermaier und Zweiter Bürgermeister Ingo Fiebiger (stehend, von links).
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Zum Jubiläum der beiden Schwestern M. Regina Pfaffinger und M. Benedicta Döring (sitzend, von links)gratulieren Bürgermeister Georg Auer, Josef Buchner, Waltraud Obermaier und Zweiter Bürgermeister Ingo Fiebiger (stehend, von links).

Zwei Schwestern in Zangberg feiern gemeinsam Jubiläum: Schwester Maria Regina seit 65 Jahre im Kloster, 60 Jahre sind es bei Schwester Maria Benedicta.

Von Hermann Huber

Zangberg – Die Schwestern des Klosters Zangberg durften im September zwei Ordensjubiläen begehen. Schwester Maria Regina Pfaffinger konnte auf 65 Jahre und Schwester M. Benedicta Döring auf 60 Jahre im Orden der Schwestern von der Heimsuchung Mariä zurückblicken.

Für Schwester Maria Regina war aufgrund ihrer Alters- und Gesundheitsbeschwerden leider nur eine Feier im Kreis der Mitschwestern möglich. In der Hauskapelle des Klosters wurde das Fest mit einem Gottesdienst gefeiert.

Schöne Erinnerungen an fröhliches Lachen

Die 1934 in Zeilarn bei Marktl geborene Theresia kam bereits als 14-jähriges Mädchen auf den Klosterhof in Palmberg, wo sie hauptsächlich im Stall half. Dort bat sie auch die damalige Oberin um Aufnahme in den Schwesternkonvent.

Bei der Einkleidung im Jahre 1954 erhielt sie den Namen Schwester Maria Regina. 1955 (Mariä Geburt) feierte sie die erste Profess und drei Jahre später die ewigen Gelübde auf Lebenszeit. Ihr wurden im Laufe ihres langen Ordenslebens vielfältige Aufgaben anvertraut.

Schwester Maria Regina gilt als die „gute Seele“ im Bildungshaus

So war sie bis zu seiner Verpachtung auf dem Klosterhof in Palmberg tätig, dann im Altenheim des Klosters und anschließend war sie die „gute Seele“ im Bildungshaus (BSH Academy).

Noch heute fragen Seminarteilnehmer nach der Schwester mit dem „fröhlichen Lachen“, die für jeden Besucher ein gutes Wort hatte.

Schwester Maria Benedicta war Oberin

Das Jubiläum von Schwester M. Benedicta wurde ebenfalls im Schwesternkreis begangen. Die offizielle Feier findet am 18. Oktober mit einem festlichen Gottesdienst in der Klosterkirche statt. Die 1937 in Breslau geborene Ordensfrau trat 1959 im Heimsuchungskloster Pielenhofen ein und durfte dort 1960 die erste und drei Jahre später die ewige Profess feiern. Dort war sie viele Jahre in der Schule und später im Internat der Vorschule der Regensburger Domspatzen tätig.

Auch Bürgermeister Georg Auer gratulierte

Als langjährige Oberin des Klosters Pielenhofen leitete sie den Konvent bis zu seiner Auflösung im Jahr 2010. Seitdem lebt und wirkt sie im Kloster Zangberg.

Von der Gemeinde aus gratulierten die Bürgermeister Georg Auer und Ingo Fiebiger sowie Josef Buchner für die Kirchenverwaltung und Waltraud Obermaier für die Katholische Frauengemeinschaft. hhr

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