110-jähriges Bestehen der KSK Schönberg wird im Juni gefeiert

Langjährige Mitglieder wurden geehrt. Stellvertretender Vorsitzender Peter Weindl, Michael Moosner, Peter Lohr, Max Huber, Robert Heindl, Irmgard Wagner und Bürgermeister Alfred Lantenhammer (von links). Vorsitzender Josef Gebler, Franz Aimer und Franz Hörl (hinten). Angermeier

Einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Vereinsmitglieder hatte die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Schönberg ihrer Jahrehauptversammlung vorangestellt. Im Detail blickte KSK-Vorsitzender Josef Gebler auf das vergangene Vereinsjahr zurück.

Schönberg – Geprägt war es von der Teilnahme an Veranstaltungen zum Gedenken und der Ehrung der Millionen Kriegstoten und den vielen Toten und Verletzten der Krisengebiete auf der ganzen Welt.

Dazu gehörte auch der Empfang von Matthias Lanzinger, der nach einem halbjährigen Auslandseinsatz in Mali wohlbehalten in die Heimat zurückkehrte.

Als Stütze der Dorfgemeinschaft beteiligte sich die KSK am Dorffest, an den Sportveranstaltungen wie das Fußfallturnier oder Stockschützenturnier und richtete wieder ein Starkbierfest aus. Ein weiteres Standbein des Vereines ist der Vereinschor, der sich monatlich zum gemeinsamen Singen trifft und seit Jahren mit einem „Wirtshaussingen“, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut, an die Öffentlichkeit tritt. Derzeit hat die KSK 150 Mitglieder, der Vorsitzende würde sich über Neuzugänge freuen.

Die Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erbrachte 2 586 Euro und gehört somit zu den besten Sammelergebnissen im Landkreis Mühldorf. Mit großen Engagement verkauften Lizi und Josef Gebler wieder „Lichter für den Frieden“ die Gedenkkerzenaktion erbrachten einen Erlös von 1 200 Euro.

Der Bericht von Kassenwart Michael Moosner fiel erfreulich aus. Den Einnahmen von 3 200 Euro standen Ausgaben in Höhe von 3 090 Euro gegenüber.

Bei der Vorschau auf das Jahr 2020 erinnerte der Vorsitzende an die Feier des 110-jährigen Vereinsbestehens in Verbindung mit dem Gedenken an 75 Jahre Frieden. Geplant ist am Samstag, 27. Juni, ein Partnerschaftsabend mit der Partnergemeinde Rittershofen und am Sonntag, 28. Juni, ein Gründungsfest im kleineren Rahmen.

Bei der Versammlung wurden zudem langjährige, verdiente Vereinsmitglieder geehrt: Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft zeichneten die beiden Vereinvorsitzenden Josef Gebler und Peter Weindl sowie Bürgermeister Alfred Lantenhammer und Zangbergs Bürgermeisterin Irmgard Wagner die Mitglieder der KSK-Kreisvorstandschaft Michael Moosner, Peter Lohr, Max Huber, Franz Aimer Franz Hörl und Hans Greimel aus. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Robert Heindl geehrt. ann

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