Neues Feuerwehrauto kostet 380000 Euro

Dasselbe in Rot: Dieses Fahrzeug, jedoch in roter Farbe, wird die Gemeinde Engelsberg für die beiden örtlichen Feuerwehren anschaffen. re

Engelsberg – Neuigkeiten von der Feuerwehr: Aufgrund der Corona-Krise verzögert sich die Auslieferung des neuen Feuerwehrfahrzeuges, da auch Zulieferfirmen betroffen sind.

Wann das Gefährt, dessen korrekte Bezeichnung „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug“ ist, als Ersatz für das jetzige 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug ausgeliefert wird, ist offen. Aktuelle Einsätze können mit dem derzeitigen Fahrzeug weiterhin störungsfrei erfolgen.

Ausgestattet mit Rettungs- und Hebekissensatz, Greifzug, Pressluftatmern und vielen weiteren Gerätschaften für die technische Hilfeleistung fasst das neue Feuerwehrauto 2000 Liter Löschwasser sowie 120 Liter Schaummittel. Ursprünglich sollte es als Vorführfahrzeug im Juni in Hannover auf der Interschutz-Messe stehen. Diese findet jedoch heuer nicht statt, sondern erst wieder 2021.

Die Gesamtkosten des Fahrzeuges betragen statt der geplanten 420 000 Euro nun etwa 380 000 Euro. Der Betrag beinhaltet circa 95 000 Euro für das Fahrgestell sowie 220 000 Euro für den Aufbau und 65 000 Euro für die Beladung. Hiervon übernimmt der Freistaat Bayern 119 000 Euro als Zuschuss. Die Feuerwehr beschafft aus Eigenmitteln Kleingeräte wie eine Säbelsäge, Trennschleifer, Scheinwerfer und eine Bohrmaschine mit dazugehörigen Akkus für 2000 Euro. Die beiden Jagdgenossenschaften aus Eiting und Engelsberg steuern eine neue Motorsäge für über 1000 Euro bei. Die Firma Alutec aus München spendet sieben Transportkisten aus Aluminium im Wert von etwa 1400 Euro.

Derzeit finden keine Feuerwehrübungen statt. Einsätze gibt es hingegen auch in Corona-Zeiten. So waren kürzlich Brandmeldealarme bei zwei Wiesmühler Firmen abzuarbeiten. Noch vor den Ausgangsbeschränkungen unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei einer Reanimation.

Dies geschah erfolgreich unter Zuhilfenahme des Defibrillators, der im Vorraum der Raiffeisenbank aufbewahrt wird. Wegen der Zunahme solcher Einsätze bittet die Feuerwehr bei einer Haussammlung um Spenden für einen eigenen Defibrillator. Dieser soll am Feuerwehrhaus positioniert werden und für die Bevölkerung öffentlich zugänglich sein. Das Gerät kostet etwa 3500 Euro.

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