Neues Bauland für Ampfing: Gemeinde investiert 560000 Euro

Bei der offiziellen Freigabe: Anton Kagerer (von links, Geschäftsführer Planungsbüro ING Altötting), Josef Hübl (Inhaber Baufirma Hübl Velden), Pfarrer Florian Regner, Bürgermeister Josef Grundner und Alois Wilhelm (Bauabteilung Gemeinde Ampfing).
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Bei der offiziellen Freigabe: Anton Kagerer (von links, Geschäftsführer Planungsbüro ING Altötting), Josef Hübl (Inhaber Baufirma Hübl Velden), Pfarrer Florian Regner, Bürgermeister Josef Grundner und Alois Wilhelm (Bauabteilung Gemeinde Ampfing).
  • Rita Stettner
    vonRita Stettner
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Die Gemeinde entwickelt neues Bauland mit insgesamt 9000 Quadratmetern Grund. Für die Erschließung des neuen Baulands und den Ausbau eines Geh- und Radwegs Richtung Ortsmitte hat die Gemeinde 560000 Euro investiert.

Ampfing – Die Reithalle östlich der Mittelschule ist schon vor einigen Jahren abgerissen worden. Jetzt soll neues Leben auf dem Areal einkehren: Denn das etwa 9000 Quadratmeter große Areal wurde als Bauland ausgewiesen. Im Zuge dessen wurde auch der unbefestigte Rad- und Gehweg Richtung Ortsmitte, der eine wichtige Verbindung für Radfahrer und Fußgänger ist, komplett erneuert.

Pläne erst im Januar beschlossen

Nach kurzer Planungszeit konnte der Weg nun offiziell für den Fuß- und Radverkehr freigegeben werden. Erst im Januar 2020 hatte der Gemeinderat beschlossen, dass der Ausbau der Straße und die Erschließung des Baulands am Wuhr ausgeführt werden soll. Sofort wurden dazu die Aufträge für das Bauland, sowie zur Bebauung der Straße an das Planungsbüro ING in Altötting sowie an das Bauunternehmen Hübl in Velden vergeben.

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Die zu erwartende Bausumme belief sich auf rund 560 000 Euro. Kosten, die komplett die Gemeinde übernimmt. Eine Förderung, für den Ausbau, gibt es nicht. Die Erschließung wurde notwendig, weil für das Bauland schon Bewerber vorhanden sind. Erschlossen wurden dazu Wasser, Kanal, Strom, Gas und Breitbandausbau. Bei der Straße „Am Wuhr“ wurde ein sogenannter Vollausbau vorgenommen. Dazu war es nötig, die Gehwege zu erneuern und zu verlängern. Ein Teil der Gehwege wurde auch verbreitert.

Beleuchtung bis zu den ersten Häusern

Ein weiterer Schritt ist die Ergänzung der Straßenbeleuchtung bis zu den ersten Häusern gewesen. Das angrenzende Gelände der Mittelschule Ampfing erhält zur Abgrenzung noch einen Zaun.

Bei der Einweihung und offiziellen Freigabe, sprach Bürgermeister Josef Grundner über eine gelungene Baumaßnahme. Die sei nur deshalb möglich geworden, weil die Zusammenarbeit zwischen Planungsbüro ING aus Altötting, die Arbeiten der ausführenden Baufirma Hübl aus Velden, sowie Gemeinde und Gemeinderat bestens funktioniert habe. Den kirchlichen Segen gab Pfarrer Florian Regner. Dieser wünschte, dass alle, die den Weg und die Straße benutzen, gesund an ihr Ziel kommen. Anton Kagerer vom Planungsbüro ING Altötting bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben, die Maßnahme so schnell wie möglich umzusetzen. Gemeinsam übergaben sie den Geh- und Radweg sowie das Bauland seiner offiziellen Bestimmung.

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