Neue Technik soll Rehkitzen das Leben retten

Stefanskirchen –. Über neue Vorschriften beim Mähen von Wiesen berichtete Jagdpächter Sepp Reiser.

Vorgeschrieben sei, dass Flächen ab einem Hektar von innen nach außen gemäht werden. Auch haben die Jäger einige Geräte – wie etwa den Lichtzylinder oder Sirenen – beschafft, um Tierleben zu retten. Diese geben Licht- und Tonsignale ab. Diese können nicht nur Kitze das Leben retten, sondern auch Hasen und Katzen. Wildscheuchen sollten am besten zwei Tage vor der Mahd ausgebracht werden, da die Rehkitze ihrer Mutter erst im Alter von zwei Tagen folgen können. Weiterhin wird dadurch verhindert, dass Rehgeißen ihre Kitze in die zu mähende Fläche „setzen“. Wer so ein Gerät nützen möchte, kann sich bei den Jägern melden.

Winterruhe der Tiere respektieren

Im Wald wird auf Winterruhe geachtet, sodass die Tiere nicht unnötig Reserven verbrauchen. Auch ein gutes Zufüttern soll verhindern, dass die Wildtiere an die Bäume gehen. Wer gerne Futter-Randstreifen anlegen möchte, kann sich bei den Jägern melden.

Der Klimawandel mache nicht nur dem Wild, sondern auch den Bäumen zu schaffen. Das Wild finde keinen Unterstand und der Käfer setze den Bäumen zu. Daher informierte Bürgermeister Josef Grundner, dass auch heuer wieder Käferholz von der Gemeinde angenommen wird. Dieses wird zu Hackschnitzel verarbeitet und kommt so wieder einer energetischen Verwertung zugute. Diakon Josef Breiteneicher bedauerte, dass die Landwirtschaft ein gesellschaftliches Problem habe. Er dankte den Jägern, die mit Herz und Verstand im Wald agieren.

Es fanden Neuwahlen statt. Der Vorstand bleibt in alter Besetzung im Amt. Gewählt wurde Michael Reiter als Vorsitzender, sein Vertreter ist Josef Nicklbauer. Als Beisitzer fungieren Michael Schwenk und Hans Baumgartner. Schriftführer ist Andreas Stoiber und Kassier bleibt Bernhard Marschmann. Die Kasse prüfen Josef Steinberger und Nikolaus Gatterhuber. stn

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