Bayernweites Projekt

Naturvielfalt soll erhalten bleiben: Auszeichnung für Projekt im Isental

Stolz präsentieren die Projektbetreuer von „Natur.Vielfalt.Isental“ (von links) Barbara Scholz und Diplom-Biologe Christoph Schwitzke ihre Auszeichnung.
+
Stolz präsentieren die Projektbetreuer von „Natur.Vielfalt.Isental“ (von links) Barbara Scholz und Diplom-Biologe Christoph Schwitzke ihre Auszeichnung.

Wertvolle Lebensräume für seltene Arten sichert das BayernNetzNatur-Projekt „Natur.Vielfalt.Isental“. Das wird mit einer Auszeichnung zum „UN-Dekade Projekt Biologische Vielfalt“ belohnt.

Dorfen – Eine Auszeichnung zum „UN-Dekade Projekt Biologische Vielfalt“ erhält das BayernNetzNatur-Projekt „Natur.Vielfalt.Isental“ mit den Projektbetreuern Barbara Scholz und Christoph Schwitzke. Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken.

Lesen Sie auch:

Kiebitze sind zurück im Isental: Brutsaison der seltenen Vögel hat schon Mitte März begonnen

Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit der Auszeichnung vorbildlicher Projekte den Blick auf den Wert der Naturvielfalt und die Chancen, die sie bietet. Gleichzeitig zeigen die Modellprojekte, wie konkrete Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt, ihrer nachhaltigen Nutzung oder der Vermittlung in der Öffentlichkeit aussehen können.

Fürhungen für Kitas und Schulen

Das Projekt „Natur.Vielfalt.Isental“ besteht seit Januar 2016 und wird mit einer bisher geförderten Laufzeit von fünf Jahren und der kürzlich erfolgten Verlängerung um weitere drei Jahre zunächst bis Ende 2023 im Isental aktiv sein. Die Projektbetreuer Scholz und Schwitzke wollen gemeinsam mit der örtlichen Bevölkerung, insbesondere den Landwirten sowie der Jägerschaft des Kreisjagdverbands Erding und der Kreisgruppe Mühldorf, die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft im Isental bewahren.

Außerdem seien neben Naturschutz auch Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit wichtige Säulen des Projekts. Bei verschiedenen Führungen und Projekten für Kindergärten, Schulklassen oder bei Ferienprogrammen sind Groß und Klein eingeladen, die Faszination der Natur vor der eigenen Haustüre zu entdecken.

Mehrere Gemeinden sitzen mit im Boot

Neben der Wildland-Stiftung Bayern übernehmen auch die Kommunen Lengdorf und Dorfen aus Landkreis Erding sowie Obertaufkirchen, Rattenkirchen und Schwindegg aus Landkreis Mühldorf durch ihre Mitwirkung in der Trägergemeinschaft Verantwortung für das Projekt.

Mit Maßnahmen der Landschaftspflege und Artenhilfsmaßnahmen sichert das Projekt gemeinsam mit den Kommunen, Verbänden, der Bevölkerung und vor allem den Landwirten vor Ort wertvolle Lebensräume für verschiedene Arten und trägt damit zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Isental bei.

Kommentare