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Josef Zörr aus Guttenburg ist verstorben

Josef Zörr
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Josef Zörr
  • vonMarianne Fill
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Das Lebensmotto von Josef Zörr war: „Und s`Leben ist schön, und allerweil hat`s was.“ Jetzt endete der Lebensweg des lebensfrohen und heimatbetonten Ensdorfer Mitbürgers, der von allen geliebt und als „Ensdorf Opa“ überall bekannt war.

Guttenburg – Schon als Kind kam der „Zörr Sepp“ zu Pflegeeltern nach Ensdorf. Geboren wurde er am 30. August 1930 in Grießenbach im Landkreis Landshut, dort erlebte er die ersten Jahre seines Lebens mit sechs Geschwistern. Die Schule besuchte er damals in Guttenburg, anschließend war er im Sägewerk Sax beschäftigt. Nachdem er 1951 die Führerscheinprüfung ablegte, gründete er ein Ein-Mann-Fuhrunternehmen, bevor er in den 70er-Jahren eine Magdeburger Versicherungsagentur eröffnete.

Mit der Hochzeit mit der Schmiedwirtin von Ensdorf, Ottilie Huber, im Jahr 1978 begann für ihn ein glückliches Leben. Ihren drei Söhnen war er immer ein fürsorglicher Vater. Jetzt trauern fünf Enkel und sechs Urenkel um ihren geliebten Opa. Dieses Familienleben endete trotz seiner liebevollen Pflege um seine Ehefrau mit ihrem Tod im Jahr 2008. In den letzten zehn Jahren erlebte er mit seiner Weggefährtin Maria eine schöne Zeit.

Der Verstorbene war zeitlebens ein Vereinsmensch und so werden ihn der Trachtenverein, die Hubertusschützen, die Feuerwehr, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Guttenburg und der Sozialverband VdK als Mitglied vermissen. Besonders verbunden war er bis zum Tod mit der Wassergenossenschaft Ensdorf.

Sein Lebensabend gehörte den Stammtischen, mit seinen oft witzigen Anekdoten war er dort sehr beliebt. Der „Zörr Sepp“ war aber auch offen für alles Moderne, und so entschied er sich vor zwei Jahren für den Kauf eines E-Bikes. Seit rund einem Jahr ließ die Lebenskraft immer mehr nach, und trotzdem kam sein Tod unerwartet.

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