Nachruf

Josef Bernhart aus Guttenburg im Alter von 85 Jahren verstorben

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Der Lebensweg von Josef Bernhart ging nun nach langer Krankheit still zu Ende. Letztlich war für ihn der Tod eine Erlösung. Die aufopfernde Pflege seiner Gattin, unterstützt vom Pflegedienst, ermöglichte Josef Bernhart ein Leben bis zum Tod zuhause.

Guttenburg – Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt, die Fahnen des Schützenvereins und Radlervereins senkten sich am offenen Grab zum Dank für seine langjährige Treue zum Verein.

Begonnen hat sein Lebensweg am 9. August 1934 auf dem Schmidlehnerhof in Oberneukirchen. Als Jüngster wuchs er mit sechs Geschwistern auf und besuchte die Schule in Oberneukirchen. Anschließend war er landwirtschaftlicher Helfer auf dem elterlichen Hof und als Knecht bei Bauern in der Nachbarschaft.

Ende der 50er-Jahre ließ er sich im Baugeschäft Schechtl in Kraiburg zum Maurer ausbilden und blieb dort über 20 Jahre. Eine weitere Arbeitsstelle war das Baugeschäft Müller. Ein schweres Hüftleiden zwang ihn Anfang der 90erJahre zur Aufgabe seines Berufs. Mehrere schwere Operationen folgten.

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Ein glücklicher Lebensabschnitt begann mit der Heirat in 1961 mit der Damenschneiderin Fanny Kronberger aus Frauendorf, die Heistinger Straße wurde zu seiner neuen Heimat. Die Söhne Josef und Hubert und die Töchter Irmtraut und Christine wurden ihm Lebensinhalt, sieben Enkel waren der Stolz des Opas.

Gemeinsam konnte das Ehepaar die goldene Hochzeit feiern, die diamantene in diesem Jahr erlebte er leider nicht mehr. Gemeinsam mit seiner Ehefrau genoss der Verstorbene das Rentnerleben, er besuchte gerne, solange es die Gesundheit erlaubte, die monatlichen Rentnerstammtische und er war Jubelsodale bei der Marianischen Männerkongregation. fim

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