Bauausschuss

Mühldorfer Straße in Ampfing: Polizei sieht keine Notwendigkeit für Querungshilfen

Braucht es Überquerungshilfen für Fußgänger in der Mühldorfer Straße? Die Polizei meint Nein. Die Zahlen der Fußgänger, die die Straße queren, ist dafür zu gering.
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Braucht es Überquerungshilfen für Fußgänger in der Mühldorfer Straße? Die Polizei meint Nein. Die Zahlen der Fußgänger, die die Straße queren, ist dafür zu gering.
  • Hans Rath
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Die Polizeiinspektion Mühldorf sieht keine Möglichkeit, eine Überquerungshilfe für Fußgänger an der Mühldorfer Straße in Ampfing auf Höhe der Bushaltestelle und des Jahnweges/Kinderkrippe zu schaffen. Das geht aus einer Stellungnahme hervor, über die der Bauausschuss informiert wurde.

Ampfing – In der Bauausschusssitzung im September war die Verwaltung aufgefordert worden, die Querungen bei einer Verkehrsschau mit der Polizei anzusprechen.

In der Stellungnahme schließt der zuständige Beamte der Inspektion einen Zebrastreifen aus. Dieser dürfe nur dann angelegt werden, wenn mindestens 50 Personen pro Stunde an gleicher Stelle die Fahrbahn queren. Dieser Wert werde aber nicht erreicht.

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Polizei: Straßenverlauf sehr übersichtlich

Eine Mittelinsel als Überquerungshilfe auf Höhe der Bushaltestelle scheiterte beim Neubau der MÜ 38/Mühldorfer Straße aus Platzgründen. Zudem sei der Straßenverlauf hier sehr übersichtlich. Die Polizei schätzt die Situation daher als nicht besonders gefährlich ein.

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Auch die Überquerung auf Höhe „Jahnweg/Kinderkrippe“ wird als nicht besonders gefährlich angesehen. Denn: Schulkinder können an der „Manghofer-Ampel“ die Straße sicher queren. Kinder, die eine Kindertagesstätte besuchen, sein in der Regel nicht alleine unterwegs.

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