Mühldorfer Netz für weitere Projekte offen – Mittel sind vorhanden

Geschäftsführer Sascha Schnürer(links) und Vorsitzender Thomas Einwang führen das Mühldorfer Netz. Bauer
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Geschäftsführer Sascha Schnürer(links) und Vorsitzender Thomas Einwang führen das Mühldorfer Netz. Bauer

Mühldorf. – Sascha Schnürer, Geschäftsführer des Mühldorfer Netzes, nutzte die Versammlung der Bürgermeister im Mühldorfer Stadtsaal kurz, um über die aktuellen Entwicklungen der Förderkulisse zu berichten.

Die Förderperiode wurde wegen des Brexit bis 2021 verlängert, und es stehen durch die EU und die bayerische Staatsregierung weitere Mittel zur Verfügung.

Als Mitglied des Leader-Steuerkreises am Ministerium sei er gebeten worden, keine Zahlen nach außen zu geben, aber es seien im Bayerntopf genügend Mittel vorhanden, sodass aus seiner Sicht alle derzeitigen Projektanfragen und Ideen, die er von den Gemeinden auf den Monitor hat, wohl in den Genuss von Fördermitteln kommen könnten; sofern die Kommunen schnell genug sind.

Ferner wurden viele Ideen im Rahmen der Kommunalwahlen geboren, die es jetzt umzusetzen gelte. Der Fördersatz beträgt bis zu 70 Prozent der Nettokosten. Die Prozesse wurden so umgestellt, dass die Anträge trotz Corona-Einschränkungen zügig bearbeitet werden können. Schnürer griff einen Spruch von Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch mit auf und sagte: „Wir sind auch für unsere Bürgermeister Tag und Nacht zur Stelle.“

Auf die Überlegung von Landrat Max Heimerl zur Unternehmerbefragung antwortete er, dass seine Firma eine eigene Umfrage zu Covid-19 gestartet hatte und Rückmeldungen von über 40 heimischen Betrieben erhalten habe: Die Auswirkungen seien vor allem in der Gastronomie, Kultur, Tourismus und Daseinsvorsorge stark zu spüren, aber mittlerweile auch bei den Dienstleistern und im Handwerk.

Die Fördergelder könnten sinnvoll eingesetzt werden, wie es das Leuchtturmprojekt im Wildpark Oberreith beweise. Die wichtigste Botschaft an die Kommunen ist: „Bitte nutzen Sie die Chance, Ihre Projekte umzusetzen. Wir unterstützen Sie dabei“. Vorsitzender Thomas Einwang bedankte sich bei seinem Geschäftsführer und warb bei Heimerl für Unterstützung für das Mühldorfer Netz im Jahr 2021.

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